«Aber ist es moeglich, Leben im nachhinein durch Woerter wieder zu beleben?» : Zum Kurzprosawerk Gertrud Wilkers Ausgewaehlte Texte Aus Den Publikationen Und Dem Nachlass
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3039103857
ISBN-13
9783039103850
Publisher
Lang, Peter, AG, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
Imprint
Lang, Peter, AG, Internationaler Verlag Der Wissen
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Oct 7th, 2004
Print length
438 Pages
Weight
710 grams
Product Classification:
GermanLiterary studies: generalGender studies: women and girlsGender studies: women
Ksh 12,650.00
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Quality
Fast
Die Berner Autorin Gertrud Wilker, 1924 in Solothurn geboren und 1984 in Herrenschwanden gestorben, hat ein umfangreiches, jedoch nahezu unbekanntes Werk hinterlassen. Als aufmerksame Beobachterin ihres Zeitgeschehens gehörte sie in der deutschen Schweiz neben Erika Burkart und Silja Walter zu den wenigen schreibenden Frauen der Nachkriegsgeneration. Im Schaffen von Gertrud Wilker lässt sich eine breite Palette von Themen ausmachen: Bereits zu einem Zeitpunkt, wo Geschlechter- und Rollenfragen noch nicht vom ideologischen Unterbau der Frauenbewegung profitieren konnten, setzte sie sich u. a. mit solchen Fragestellungen auseinander.
Zielsetzung dieses Buches ist es, den Fragen betreffend Rezeption, Tradierung und Kanonisierung der Autorin und ihres Werks in der Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts nachzugehen. Thematisiert werden u. a. die Einbettung Gertrud Wilkers ins historische, soziale und gesellschaftspolitische Umfeld in der Zeitspanne ihrer schriftstellerischen Tätigkeit, ihre Rolle als schreibende Frau in den sechziger und siebziger Jahren und der formale und inhaltliche Gehalt ihres Kurzprosawerks. Erstmals edierte Texte aus ihrem Nachlass, der sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern (SLA) befindet, stellen darüber hinaus ein lesenswertes zeitgeschichtliches Dokument literarischen Schreibens dar.
Zielsetzung dieses Buches ist es, den Fragen betreffend Rezeption, Tradierung und Kanonisierung der Autorin und ihres Werks in der Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts nachzugehen. Thematisiert werden u. a. die Einbettung Gertrud Wilkers ins historische, soziale und gesellschaftspolitische Umfeld in der Zeitspanne ihrer schriftstellerischen Tätigkeit, ihre Rolle als schreibende Frau in den sechziger und siebziger Jahren und der formale und inhaltliche Gehalt ihres Kurzprosawerks. Erstmals edierte Texte aus ihrem Nachlass, der sich im Schweizerischen Literaturarchiv in Bern (SLA) befindet, stellen darüber hinaus ein lesenswertes zeitgeschichtliches Dokument literarischen Schreibens dar.
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