«... auf eine gantz neu Besondere Art ...» : Die Entwicklung der thematisch-motivischen Arbeit in Haydns Sinfonien aus der Zeit zwischen 1773 und 1781 und ihre Voraussetzungen
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631514948
ISBN-13
9783631514948
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Sep 9th, 2003
Weight
660 grams
Product Classification:
Theory of music & musicologyMusic: styles & genres
Ksh 18,950.00
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Im Rahmen der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass Haydn die thematisch-motivische Arbeit als eines der fundamentalen Gestaltungsprinzipien der Wiener Klassik nicht erst mit den 1781 nach einer neunjahrigen Quartettpause erschienenen Streichquartetten op. 33 erfunden hat, sondern dass dieses Kompositionsverfahren bei ihm bereits in den 1760er Jahren ein beachtliches Niveau erreicht hatte. Dabei wurde es notwendig, die auf Thesen Adolf Sandbergers aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts zuruckgehende, herrschende Meinung von der epochalen Bedeutung der Quartette op. 33 teilweise als falsch zu erklaren bzw. zu relativieren. Aufgrund detaillierter Einzeluntersuchungen von Haydns in der Quartettpause (1773-1781) entstandenen Sinfonien war Sandbergers These von einem Neubeginn im Jahr 1781 weitgehend zu modifizieren. Das bahnbrechend Neue war nicht die Erfindung der thematisch-motivischen Arbeit, sondern die «gantz neu Besondere Art» mit der Haydn diese Technik in op. 33 handhabt: Als wichtige und musikhistorisch zukunftstrachtige Neuerung erwies sich dabei die zunehmend enger werdende Verknupfung von thematisch-motivischer Arbeit mit Ausdruckswandlungen des Themas ohne Verlust seiner Erkennbarkeit. In diesem Entwicklungsprozess spielen die zwischen 1773 und 1781 entstandenen Sinfonien eine bedeutsame Rolle.
Im Rahmen der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass Haydn die thematisch-motivische Arbeit als eines der fundamentalen Gestaltungsprinzipien der Wiener Klassik nicht erst mit den 1781 nach einer neunjährigen Quartettpause erschienenen Streichquartetten op. 33 erfunden hat, sondern dass dieses Kompositionsverfahren bei ihm bereits in den 1760er Jahren ein beachtliches Niveau erreicht hatte. Dabei wurde es notwendig, die auf Thesen Adolf Sandbergers aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts zurückgehende, herrschende Meinung von der epochalen Bedeutung der Quartette op. 33 teilweise als falsch zu erklären bzw. zu relativieren. Aufgrund detaillierter Einzeluntersuchungen von Haydns in der Quartettpause (1773-1781) entstandenen Sinfonien war Sandbergers These von einem Neubeginn im Jahr 1781 weitgehend zu modifizieren. Das bahnbrechend Neue war nicht die Erfindung der thematisch-motivischen Arbeit, sondern die «gantz neu Besondere Art» mit der Haydn diese Technik in op. 33 handhabt: Als wichtige und musikhistorisch zukunftsträchtige Neuerung erwies sich dabei die zunehmend enger werdende Verknüpfung von thematisch-motivischer Arbeit mit Ausdruckswandlungen des Themas ohne Verlust seiner Erkennbarkeit. In diesem Entwicklungsprozess spielen die zwischen 1773 und 1781 entstandenen Sinfonien eine bedeutsame Rolle.
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