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«Bewute Selbstschaedigung» und die Betrugsstrafbarkeit nach  263 StGB
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«Bewute Selbstschaedigung» und die Betrugsstrafbarkeit nach 263 StGB : Zugleich ein Beitrag zur Zweckverfehlungslehre

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3631347855
ISBN-13 9783631347850
Publisher Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture DE
Country of Publication GB
Publication Date Apr 1st, 1999
Weight 280 grams
Product Classification: Criminal law & procedure
Ksh 8,100.00
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Nach wie vor wird diskutiert, ob ein strafbarer Betrug anzunehmen ist, wenn jemand einen anderen durch Tauschung zu einer bewut unentgeltlichen Leistung veranlat (bewute Selbstschadigung). Die Problematik stellt sich beim Bettel-, Spenden-, Schenkungs- und Subventionsbetrug. Der Autor setzt sich mit den einzelnen Losungsmoglichkeiten auseinander. Insbesondere erfolgt eine Analyse der Vermogens- und Schadensbegriffe in bezug auf das Problem der bewuten Selbstschadigung. In einem weiteren Schritt wird das umstrittene Erfordernis der unbewuten Selbstschadigung naher untersucht. Dabei setzt sich der Autor auch mit der Zweckverfehlungslehre auseinander. Er kommt zu dem Ergebnis, da eine kriminalpolitisch wunschenswerte differenzierende Losung nur uber die Einschrankung des Tauschungs- und Irrtumsmerkmals erreicht werden kann. Hierfur bemuht er das Kriterium der Eigenverantwortlichkeit.
Nach wie vor wird diskutiert, ob ein strafbarer Betrug anzunehmen ist, wenn jemand einen anderen durch Täuschung zu einer bewußt unentgeltlichen Leistung veranlaßt (bewußte Selbstschädigung). Die Problematik stellt sich beim Bettel-, Spenden-, Schenkungs- und Subventionsbetrug. Der Autor setzt sich mit den einzelnen Lösungsmöglichkeiten auseinander. Insbesondere erfolgt eine Analyse der Vermögens- und Schadensbegriffe in bezug auf das Problem der bewußten Selbstschädigung. In einem weiteren Schritt wird das umstrittene Erfordernis der unbewußten Selbstschädigung näher untersucht. Dabei setzt sich der Autor auch mit der Zweckverfehlungslehre auseinander. Er kommt zu dem Ergebnis, daß eine kriminalpolitisch wünschenswerte differenzierende Lösung nur über die Einschränkung des Täuschungs- und Irrtumsmerkmals erreicht werden kann. Hierfür bemüht er das Kriterium der Eigenverantwortlichkeit.

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