'Die Gleichheit der Geschlechter' und 'Die Erziehung der Frauen' bei Poullain de la Barre (1647 - 1723) : Zur Modernitaet eines Vergessenen
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631454961
ISBN-13
9783631454961
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jan 1st, 1993
Weight
400 grams
Product Classification:
Social & cultural historyPhilosophy & theory of education
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Der vorliegende Band enthalt die erstmalige Ubersetzung zweier Schriften des franzosischen Cartesianers Francois Poullain de la Barre (1647 - 1723): «De l'egalite des deux sexes» (1673) und «De l'education des Dames» (1674) ins Deutsche. Poullain, ein katholischer Priester, der zum Protestantismus ubertrat und deshalb von Frankreich nach Genf fluchten mute, fuhrt in den genannten Werken die Ungleichheit der Geschlechter auf historische Gegebenheiten, v.a. auf die Vorurteile von Philosophen und Theologen zuruck. Um seine Annahme von der uneingeschrankten intellektuellen Gleichheit der Geschlechter zu stutzen, geht er quasi-empirisch vor: Er beobachtet die Menschen und befragt sie. In seinem Kampf gegen die Vorurteile greift er auf Descartes' Maxime zuruck, da die Erkenntnis der Wahrheit den systematischen Zweifel voraussetzt. Poullains Radikalismus lat die halbherzigen Madchenerziehungstraktate des 17. Jahrhunderts (Fenelon, Mme de Maintenon) weit hinter sich. Fur die heutige feministische Diskussion der Geschlechterdifferenz ist er eine Herausforderung.
Der vorliegende Band enthält die erstmalige Übersetzung zweier Schriften des französischen Cartesianers François Poullain de la Barre (1647 - 1723): «De l''égalité des deux sexes» (1673) und «De l''éducation des Dames» (1674) ins Deutsche. Poullain, ein katholischer Priester, der zum Protestantismus übertrat und deshalb von Frankreich nach Genf flüchten mußte, führt in den genannten Werken die Ungleichheit der Geschlechter auf historische Gegebenheiten, v.a. auf die Vorurteile von Philosophen und Theologen zurück. Um seine Annahme von der uneingeschränkten intellektuellen Gleichheit der Geschlechter zu stützen, geht er quasi-empirisch vor: Er beobachtet die Menschen und befragt sie. In seinem Kampf gegen die Vorurteile greift er auf Descartes'' Maxime zurück, daß die Erkenntnis der Wahrheit den systematischen Zweifel voraussetzt. Poullains Radikalismus läßt die halbherzigen Mädchenerziehungstraktate des 17. Jahrhunderts (Fénelon, Mme de Maintenon) weit hinter sich. Für die heutige feministische Diskussion der Geschlechterdifferenz ist er eine Herausforderung.
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