«Medienmacht» und Rezipientenfreiheit : Zur Interpretation von Art. 5 I 2 GG fuer den Rundfunkbereich im Lichte der neueren Medienforschung
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3820410821
ISBN-13
9783820410822
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Aug 1st, 1987
Weight
480 grams
Product Classification:
Communication studiesSociology & anthropologyCitizenship & nationality law
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Fast
Neuere Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Forschung stellen die Annahmen einer einseitig manipulativen Wirkung der Massenmedien in der fruhen Medienforschung und der kritischen Theorie in Frage. Als generalisierte Form sprachlich vermittelter Konsensbildungsprozesse ermoglicht Massenkommunikation keine umfassende Technisierung der Lebenswelt (Habermas). Auch die neuere Medienforschung thematisiert verstarkt das mogliche Widerstandspotential des Publikums der Massenmedien. Dabei werden aber auch die Grenzen der Publikumsfreiheit sichtbar. Die Untersuchung exemplifiziert diese Fragestellung am Beispiel des Nutzenansatzes aus der neueren Medienforschung unter besonderer Berucksichtigung der Rezeption des Nutzenansatzes im Rahmen der verfassungsrechtlichen Rundfunkdebatte bei R. Scholz. An die Analyse der Entwicklung der verfassungsrechtlichen Interpretation zu Art. 5 I 2 GG schliesst eine Untersuchung des offentlich-rechtlichen und des privatwirtschaftlichen Rundfunkmodells und der verfassungsrechtlich gebotenen gesetzgeberischen Vorkehrungen zur Vielfaltssicherung an.
Neuere Ergebnisse der sozialwissenschaftlichen Forschung stellen die Annahmen einer einseitig manipulativen Wirkung der Massenmedien in der frühen Medienforschung und der kritischen Theorie in Frage. Als generalisierte Form sprachlich vermittelter Konsensbildungsprozesse ermöglicht Massenkommunikation keine umfassende Technisierung der Lebenswelt (Habermas). Auch die neuere Medienforschung thematisiert verstärkt das mögliche Widerstandspotential des Publikums der Massenmedien. Dabei werden aber auch die Grenzen der Publikumsfreiheit sichtbar. Die Untersuchung exemplifiziert diese Fragestellung am Beispiel des Nutzenansatzes aus der neueren Medienforschung unter besonderer Berücksichtigung der Rezeption des Nutzenansatzes im Rahmen der verfassungsrechtlichen Rundfunkdebatte bei R. Scholz. An die Analyse der Entwicklung der verfassungsrechtlichen Interpretation zu Art. 5 I 2 GG schliesst eine Untersuchung des öffentlich-rechtlichen und des privatwirtschaftlichen Rundfunkmodells und der verfassungsrechtlich gebotenen gesetzgeberischen Vorkehrungen zur Vielfaltssicherung an.
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