«Selbst-Erweisung» : Der Ursprung des "ziran"-Gedankens in der chinesischen Philosophie des 4. und 3. Jhs. v. Chr.
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Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Europaeische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Europeennes
ISBN-10
3631302266
ISBN-13
9783631302262
Edition
New
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
May 1st, 1996
Print length
486 Pages
Weight
286 grams
Product Classification:
Language teaching & learning (other than ELT)Oriental & Indian philosophy
Ksh 13,400.00
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Quality
Fast
Wir finden das Wort ziran, eines der Kernworte altchinesischen Philosophierens seit dem 4. Jh. v. Chr. in rhetorischer Verwendung im Mohistischen Kanon und im Streit mit den Mohisten im Buch Zhuangzi, können seine thematische Vorbereitung zurückverfolgen in Schriften wie die Vier daoistischen Kapitel des Buches Guanzi, stoßen schließlich auf die Überordnung dieses Wortes noch über den Kernbegriff dao im Buch Laozi und erkennen seinen reifen Gebrauch in der Riten- und «Kunst»-Philosophie des Leiters der Jixia-Akademie des Staates Qi, Xunzi. Die Untersuchung zeigt mit exegetischen Mitteln, anhand von Paralleltexten und Synopsen und durch die Freilegung thematischer Cluster, daß die abendländische Gewohnheit, das Wort ziran nominal mit «Natur» oder «Spontaneität» und verbal mit «von selbst so sein» zu übersetzen, insofern unangemessen ist, als sie der ursprünglichen reflexiven und transitiven Rhetorik des Wortes nicht entspricht und sie das ziran-Denken in einen Begriffs- und Systemhorizont europäischen Philosophierens und Unterscheidens einstellt, der das eigene - in seiner Befreiung dann auch wieder überraschende - Potential dieses Denkens unterläuft.
Wir finden das Wort ziran, eines der Kernworte altchinesischen Philosophierens seit dem 4. Jh. v. Chr. in rhetorischer Verwendung im Mohistischen Kanon und im Streit mit den Mohisten im Buch Zhuangzi, können seine thematische Vorbereitung zurückverfolgen in Schriften wie die Vier daoistischen Kapitel des Buches Guanzi, stoßen schließlich auf die Überordnung dieses Wortes noch über den Kernbegriff dao im Buch Laozi und erkennen seinen reifen Gebrauch in der Riten- und «Kunst»-Philosophie des Leiters der Jixia-Akademie des Staates Qi, Xunzi. Die Untersuchung zeigt mit exegetischen Mitteln, anhand von Paralleltexten und Synopsen und durch die Freilegung thematischer Cluster, daß die abendländische Gewohnheit, das Wort ziran nominal mit «Natur» oder «Spontaneität» und verbal mit «von selbst so sein» zu übersetzen, insofern unangemessen ist, als sie der ursprünglichen reflexiven und transitiven Rhetorik des Wortes nicht entspricht und sie das ziran-Denken in einen Begriffs- und Systemhorizont europäischen Philosophierens und Unterscheidens einstellt, der das eigene - in seiner Befreiung dann auch wieder überraschende - Potential dieses Denkens unterläuft.
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