Angst und Leistung : Untersuchungen zur Beeinflussung der Aufmerksamkeit in Pruefungssituationen
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631454201
ISBN-13
9783631454206
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Nov 1st, 1992
Weight
260 grams
Ksh 7,900.00
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Quality
Fast
Forschungsberichte zum Thema Angst und Leistung sind sehr widerspruchlich. Die Annahme, es gebe ein typisches Leistungsverhalten angstlicher Personen, das unmittelbar von der subjektiv erlebten Angst bestimmt wird, ist zu einfach und wird der Komplexitat von Prufungssituationen nicht gerecht. Die vorliegende Arbeit weist nach, da in mundlichen Leistungssituationen Angstliche spontan einen Selbstbezug herstellen. Gegenuber Personen ohne Angst sind ihre Beitrage kurz, beinhalten irrelevante Aussagen und negative Bewertungen der eigenen Leistungsfahigkeit. Sie sind weiterhin durch Sprechstorungen und geringes Sprechtempo charakterisiert. Vergleichbare Defizite treten bei schriftlichen Prufungsaufgaben nicht auf. Angstliche erzielen hier zum Teil sogar bessere Resultate als Personen ohne Angst. Der Zusammenhang von Angst und Leistung zeigt sich als Interaktion einer selbstgerichteten Aufmerksamkeit, einer negativen Einschatzung der eigenen Leistungsfahigkeit und der Intention, diese Selbstbewertung mitzuteilen, wenn es die Leistungssituation erlaubt. Ein Erklarungsansatz wird vorgelegt, der die Komplexitat einer Leistungssituation analysiert, die kommunikative Komponente einer Prufung verdeutlicht und damit widerspruchliche Befunde der Angstforschung integriert.
Forschungsberichte zum Thema Angst und Leistung sind sehr widersprüchlich. Die Annahme, es gebe ein typisches Leistungsverhalten ängstlicher Personen, das unmittelbar von der subjektiv erlebten Angst bestimmt wird, ist zu einfach und wird der Komplexität von Prüfungssituationen nicht gerecht. Die vorliegende Arbeit weist nach, daß in mündlichen Leistungssituationen Ängstliche spontan einen Selbstbezug herstellen. Gegenüber Personen ohne Angst sind ihre Beiträge kurz, beinhalten irrelevante Aussagen und negative Bewertungen der eigenen Leistungsfähigkeit. Sie sind weiterhin durch Sprechstörungen und geringes Sprechtempo charakterisiert. Vergleichbare Defizite treten bei schriftlichen Prüfungsaufgaben nicht auf. Ängstliche erzielen hier zum Teil sogar bessere Resultate als Personen ohne Angst. Der Zusammenhang von Angst und Leistung zeigt sich als Interaktion einer selbstgerichteten Aufmerksamkeit, einer negativen Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit und der Intention, diese Selbstbewertung mitzuteilen, wenn es die Leistungssituation erlaubt. Ein Erklärungsansatz wird vorgelegt, der die Komplexität einer Leistungssituation analysiert, die kommunikative Komponente einer Prüfung verdeutlicht und damit widersprüchliche Befunde der Angstforschung integriert.
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