Arbeitsschule und Qualifikation : Arbeit und Schule im 19. Jahrhundert, Kerschensteiner und die heutigen Debatten zur beruflichen Qualifikation
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3261044721
ISBN-13
9783261044723
Publisher
Peter Lang International Academic Publishers
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Jul 1st, 1992
Weight
400 grams
Ksh 8,500.00
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Fast
Die Vorstellung, der Arbeit entscheidenden erziehlichen Wert zuzusprechen, reicht bis zum Beginn der Neuzeit zurück. Vor allem von der Handarbeit wurde ein gewichtiger Beitrag für die Erziehung erwartet. Protestantische, sensualistische, utilitaristische und staatspolitische Motive bilden den argumentativen Hintergrund, welcher bei der Entwicklung des modernen Schulsystems im 19. Jahrhundert der Einführung von «Arbeit» in der Schule pädagogische Brisanz verlieh. Die Diskussion über Arbeit und Arbeitsschule trug zur Ausdifferenzierung des Bildungssystems in einen elementarbildenden Bereich und in eine berufsbildende Richtung bei und leistete als Schulkritik einen Beitrag zur didaktischen Innovation. Über den Arbeitsbegriff wurden auch - wie anhand der Schweizerischen Schulgeschichte dargelegt werden soll - die Gegensätze zwischen Kirche und Weltlichkeit, zwischen Glauben und Wissen ausgetragen.
Im zweiten Teil werden - nach dem Abriss der Geschichte der Arbeitsschule vor der reformpädagogischen Arbeitsschulbewegung der Jahrhundertwende - Georg Kerschensteiners Vorstellungen mit dieser Tradition konfrontiert. Speziell hervorgehoben werden insbesondere zwei Aspekte des Kerschensteiner''schen Arbeitsbegriffs: Einerseits der Einfluss der arts&crafts-Bewegung und des Deutschen Werkbundes, welcher Kerschensteiners Vorliebe für das Handwerkliche in einen ästhetisch-ethischen Kontext rückt, andererseits die Bedeutung der Lebensphilosophie Georg Simmels für die bildungstheoretischen Implikationen.
Zuletzt wird der Ertrag der historischen Perspektive auf die heutige Berufspädagogik angewendet. Der zentrale Begriff der «Qualifikation» belässt gegenüber der klassischen Berufsbildungsdiskussion die Rolle der Bildung und der schulischen Wissensvermittlung im kaum reflektierten Abseits.
Im zweiten Teil werden - nach dem Abriss der Geschichte der Arbeitsschule vor der reformpädagogischen Arbeitsschulbewegung der Jahrhundertwende - Georg Kerschensteiners Vorstellungen mit dieser Tradition konfrontiert. Speziell hervorgehoben werden insbesondere zwei Aspekte des Kerschensteiner''schen Arbeitsbegriffs: Einerseits der Einfluss der arts&crafts-Bewegung und des Deutschen Werkbundes, welcher Kerschensteiners Vorliebe für das Handwerkliche in einen ästhetisch-ethischen Kontext rückt, andererseits die Bedeutung der Lebensphilosophie Georg Simmels für die bildungstheoretischen Implikationen.
Zuletzt wird der Ertrag der historischen Perspektive auf die heutige Berufspädagogik angewendet. Der zentrale Begriff der «Qualifikation» belässt gegenüber der klassischen Berufsbildungsdiskussion die Rolle der Bildung und der schulischen Wissensvermittlung im kaum reflektierten Abseits.
Die Vorstellung, der Arbeit entscheidenden erziehlichen Wert zuzusprechen, reicht bis zum Beginn der Neuzeit zuruck. Vor allem von der Handarbeit wurde ein gewichtiger Beitrag fur die Erziehung erwartet. Protestantische, sensualistische, utilitaristische und staatspolitische Motive bilden den argumentativen Hintergrund, welcher bei der Entwicklung des modernen Schulsystems im 19. Jahrhundert der Einfuhrung von «Arbeit» in der Schule padagogische Brisanz verlieh. Die Diskussion uber Arbeit und Arbeitsschule trug zur Ausdifferenzierung des Bildungssystems in einen elementarbildenden Bereich und in eine berufsbildende Richtung bei und leistete als Schulkritik einen Beitrag zur didaktischen Innovation. Uber den Arbeitsbegriff wurden auch - wie anhand der Schweizerischen Schulgeschichte dargelegt werden soll - die Gegensatze zwischen Kirche und Weltlichkeit, zwischen Glauben und Wissen ausgetragen.
Im zweiten Teil werden - nach dem Abriss der Geschichte der Arbeitsschule vor der reformpadagogischen Arbeitsschulbewegung der Jahrhundertwende - Georg Kerschensteiners Vorstellungen mit dieser Tradition konfrontiert. Speziell hervorgehoben werden insbesondere zwei Aspekte des Kerschensteiner'schen Arbeitsbegriffs: Einerseits der Einfluss der arts&crafts-Bewegung und des Deutschen Werkbundes, welcher Kerschensteiners Vorliebe fur das Handwerkliche in einen asthetisch-ethischen Kontext ruckt, andererseits die Bedeutung der Lebensphilosophie Georg Simmels fur die bildungstheoretischen Implikationen.
Zuletzt wird der Ertrag der historischen Perspektive auf die heutige Berufspadagogik angewendet. Der zentrale Begriff der «Qualifikation» belasst gegenuber der klassischen Berufsbildungsdiskussion die Rolle der Bildung und der schulischen Wissensvermittlung im kaum reflektierten Abseits.
Im zweiten Teil werden - nach dem Abriss der Geschichte der Arbeitsschule vor der reformpadagogischen Arbeitsschulbewegung der Jahrhundertwende - Georg Kerschensteiners Vorstellungen mit dieser Tradition konfrontiert. Speziell hervorgehoben werden insbesondere zwei Aspekte des Kerschensteiner'schen Arbeitsbegriffs: Einerseits der Einfluss der arts&crafts-Bewegung und des Deutschen Werkbundes, welcher Kerschensteiners Vorliebe fur das Handwerkliche in einen asthetisch-ethischen Kontext ruckt, andererseits die Bedeutung der Lebensphilosophie Georg Simmels fur die bildungstheoretischen Implikationen.
Zuletzt wird der Ertrag der historischen Perspektive auf die heutige Berufspadagogik angewendet. Der zentrale Begriff der «Qualifikation» belasst gegenuber der klassischen Berufsbildungsdiskussion die Rolle der Bildung und der schulischen Wissensvermittlung im kaum reflektierten Abseits.
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