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Arzneimittelgebrauch armer Bevoelkerungsschichten in staedtischen Elendsvierteln Perus
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Arzneimittelgebrauch armer Bevoelkerungsschichten in staedtischen Elendsvierteln Perus : Moeglichkeiten und Grenzen der Gesundheitserziehung zum rationalen Arzneimittelgebrauch

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 363143927X
ISBN-13 9783631439272
Publisher Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture DE
Country of Publication GB
Publication Date Dec 1st, 1991
Weight 300 grams
Ksh 8,100.00
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Fast
Die Frage, ob das Konzept unentbehrlicher Arzneimittel der WHO auf das offentliche Gesundheitswesen beschrankt, oder auch auf dem Privatmarkt angewendet werden soll, wird kontrovers diskutiert. Die hier vorgelegte Untersuchung hat Selbstmedikation und Arzneimittelgebrauch armer Bevolkerungsschichten in stadtischen Elendsvierteln Perus zum Gegenstand. Sie geht der Frage nach, inwieweit Gesundheitsberatung und Kampagnen durch Basisgesundheitsarbeiterinnen (promotoras de salud) eine Anderung im Sinne rationalen Arzneimittelgebrauchs bewirken. Der Analyse des Arzneimittelangebots auf dem Privatmarkt folgte eine reprasentative Haushaltsbefragung in zwei Elendsvierteln der Kustenstadt Chimbote. Banale Erkaltungskrankheiten, Durchfall, Fieber und Schmerzen wurden mit der ganzen Breite des Angebots auf dem Privatmarkt «irrational» behandelt. Besonders auffallend war der unkontrollierte Einsatz von Metamizol. Wahrend eines Jahres wurden 'promotoras de salud' ausgebildet und verschiedene Methoden der Gesundheitserziehung angewandt. Eine zweite Befragung ergab nicht die beabsichtigte Anderung des Arzneimittelgebrauchs im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Die Folgerung des Autors ist daher die Notwendigkeit einer rationalen nationalen Arzneimittelpolitik und Starkung der Arzneimittelkontrolle.
Die Frage, ob das Konzept unentbehrlicher Arzneimittel der WHO auf das öffentliche Gesundheitswesen beschränkt, oder auch auf dem Privatmarkt angewendet werden soll, wird kontrovers diskutiert. Die hier vorgelegte Untersuchung hat Selbstmedikation und Arzneimittelgebrauch armer Bevölkerungsschichten in städtischen Elendsvierteln Perus zum Gegenstand. Sie geht der Frage nach, inwieweit Gesundheitsberatung und Kampagnen durch Basisgesundheitsarbeiterinnen (promotoras de salud) eine Änderung im Sinne rationalen Arzneimittelgebrauchs bewirken. Der Analyse des Arzneimittelangebots auf dem Privatmarkt folgte eine repräsentative Haushaltsbefragung in zwei Elendsvierteln der Küstenstadt Chimbote. Banale Erkältungskrankheiten, Durchfall, Fieber und Schmerzen wurden mit der ganzen Breite des Angebots auf dem Privatmarkt «irrational» behandelt. Besonders auffallend war der unkontrollierte Einsatz von Metamizol. Während eines Jahres wurden ''promotoras de salud'' ausgebildet und verschiedene Methoden der Gesundheitserziehung angewandt. Eine zweite Befragung ergab nicht die beabsichtigte Änderung des Arzneimittelgebrauchs im Vergleich zu einer Kontrollgruppe. Die Folgerung des Autors ist daher die Notwendigkeit einer rationalen nationalen Arzneimittelpolitik und Stärkung der Arzneimittelkontrolle.

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