Boersenaufsicht durch Strafrecht : Eine Untersuchung zur straf- und verfassungsrechtlichen Problematik der strafrechtlichen Sanktionierung des Insiderhandels durch das Wertpapierhandelsgesetz in Deutschland im Hinblick auf die Umsetzung der EG-Richtlinie 89/592/EWG
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631302762
ISBN-13
9783631302767
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jul 1st, 1996
Weight
240 grams
Product Classification:
Politics & governmentBankingJurisprudence & general issuesLegal system: generalCommercial law
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Die neu geschaffenen Regelungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) reihen sich nahtlos in eine immer deutlicher werdende Gesamtlinie einer strafrechtlichen Entwicklung ein. Sie ist gekennzeichnet durch Vorverlagerungen der Strafbarkeit, durch Ausdehnung der Gefahrdungshaftung und der Universalrechtsguter bis hin zur kommunikativen Vermittlung von Wertbekenntnissen durch Strafe. Begrundet wird diese Entwicklung mit furchteinfloenden Risikoprojektionen. Das «Vertrauen der Anleger» und die daraus resultierende «Funktionsfahigkeit des Sekundarmarktes fur Wertpapiere» sind angeblich durch Insiderhandel gefahrdet. Obwohl fur diese Behauptung und die vermeintlich durch Insiderhandel verursachten Schaden keine empirischen oder anderen Beweise existieren, ist Insiderhandel nunmehr strafbar. Da damit ganze Berufsgruppen wie z.B. amtliche Kursmakler an der Borse oder Anlageberater von Wertpapierdienstleistungsunternehmen bei Ausubung ihrer Tatigkeit auf unzulassige Weise kriminalisiert werden, ist ein Teil der Untersuchung. Ferner wird versucht, die Ursachen und Zusammenhange fur dieses neue «moderne» Strafrecht aufzuzeigen.
Die neu geschaffenen Regelungen des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) reihen sich nahtlos in eine immer deutlicher werdende Gesamtlinie einer strafrechtlichen Entwicklung ein. Sie ist gekennzeichnet durch Vorverlagerungen der Strafbarkeit, durch Ausdehnung der Gefährdungshaftung und der Universalrechtsgüter bis hin zur kommunikativen Vermittlung von Wertbekenntnissen durch Strafe. Begründet wird diese Entwicklung mit furchteinflößenden Risikoprojektionen. Das «Vertrauen der Anleger» und die daraus resultierende «Funktionsfähigkeit des Sekundärmarktes für Wertpapiere» sind angeblich durch Insiderhandel gefährdet. Obwohl für diese Behauptung und die vermeintlich durch Insiderhandel verursachten Schäden keine empirischen oder anderen Beweise existieren, ist Insiderhandel nunmehr strafbar. Daß damit ganze Berufsgruppen wie z.B. amtliche Kursmakler an der Börse oder Anlageberater von Wertpapierdienstleistungsunternehmen bei Ausübung ihrer Tätigkeit auf unzulässige Weise kriminalisiert werden, ist ein Teil der Untersuchung. Ferner wird versucht, die Ursachen und Zusammenhänge für dieses neue «moderne» Strafrecht aufzuzeigen.
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