Das Bild im Bilde : Zur Darstellung von Goetterstatuen und Kultbildern auf griechischen Vasen
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631304579
ISBN-13
9783631304570
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Feb 1st, 1997
Weight
600 grams
Ksh 9,450.00
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Quality
Fast
Die griechische Vasenmalerei uberliefert seit ihrer Fruhzeit vielfaltige Darstellungen griechischer Gotterfiguren. Doch erstmals um 500 v. Chr. bildeten die Vasenmaler reale Gotterstatuen und Kultbilder ab. In der Arbeit wird der Beginn und die chronologische Entwicklung des kunstlerischen Phanomens «Statuendarstellungen» herausgearbeitet. Eine Abhangigkeit der gemalten Gotterstatuen von rundplastischen Gotterbildern bestatigte sich nicht. Vielmehr verwendeten die attischen und unteritalischen Vasenmaler einerseits in bewutem Ruckgriff auf archaische Traditionen fur ihre Statuen hocharchaische, in der Groplastik vorgepragte Standbildtypen, andererseits aber auch altere Standbildtypen des Strengen Stils oder annahernd zeitgleiche klassische rundplastische Typen und Bewegungsmotive. Die Erkenntnisse dieser Vorbild-Diskussion weisen die Statuendarstellungen als ein Phanomen des Archaismus aus, das sich problemlos in den chronologischen Ablauf der archaisierenden Kunst Griechenlands einordnen lat. Die religionsgeschichtliche Betrachtung lie ein gegenuber der archaischen Epoche deutlich differenziertes und distanziertes Verhaltnis zwischen Kultbild und Gottheit deutlich werden. Die Statuendarstellungen der Vasenmalerei folgen hierin einer allgemeinen, sich ebenso in der Plastik und Kleinkunst widerspiegelnden Distanzierung von Gottersphare und irdischem Bereich.
Die griechische Vasenmalerei überliefert seit ihrer Frühzeit vielfältige Darstellungen griechischer Götterfiguren. Doch erstmals um 500 v. Chr. bildeten die Vasenmaler reale Götterstatuen und Kultbilder ab. In der Arbeit wird der Beginn und die chronologische Entwicklung des künstlerischen Phänomens «Statuendarstellungen» herausgearbeitet. Eine Abhängigkeit der gemalten Götterstatuen von rundplastischen Götterbildern bestätigte sich nicht. Vielmehr verwendeten die attischen und unteritalischen Vasenmaler einerseits in bewußtem Rückgriff auf archaische Traditionen für ihre Statuen hocharchaische, in der Großplastik vorgeprägte Standbildtypen, andererseits aber auch ältere Standbildtypen des Strengen Stils oder annähernd zeitgleiche klassische rundplastische Typen und Bewegungsmotive. Die Erkenntnisse dieser Vorbild-Diskussion weisen die Statuendarstellungen als ein Phänomen des Archaismus aus, das sich problemlos in den chronologischen Ablauf der archaisierenden Kunst Griechenlands einordnen läßt. Die religionsgeschichtliche Betrachtung ließ ein gegenüber der archaischen Epoche deutlich differenziertes und distanziertes Verhältnis zwischen Kultbild und Gottheit deutlich werden. Die Statuendarstellungen der Vasenmalerei folgen hierin einer allgemeinen, sich ebenso in der Plastik und Kleinkunst widerspiegelnden Distanzierung von Göttersphäre und irdischem Bereich.
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