Das Diensttagebuch des Reichsjustizministers Guertner 1934 bis 1938 : Eine Quelle fuer die Untersuchung der «Richterdisziplinierung» waehrend der Anfangsjahre des Nationalsozialismus
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631314582
ISBN-13
9783631314586
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Sep 1st, 1997
Weight
240 grams
Product Classification:
Modern history to 20th century: c 1700 to c 1900Legal history
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Will man sich ein angemessenes Bild von der Justiz im Dritten Reich machen, interessiert in erster Linie der damalige Alltag der Justiz. Das von 1934 bis 1938 geführte «Diensttagebuch Gürtner» dokumentiert wie kaum eine andere zeitgeschichtliche Quelle diesen Alltag als eine Art chronique scandaleuse aus den Anfangsjahren der nationalsozialistischen Herrschaft. Neben einer Vielzahl interessanter Themen beschreibt das Diensttagebuch, wie die Nationalsozialisten auf Justiz und Richterschaft mehr oder weniger erfolgreich Einfluß nehmen; es geht im Schwerpunkt um «Richterdisziplinierung». Das Instrumentarium hierfür ist reichhaltig, insbesondere Personalpolitik, Parteigerichtsbarkeit und vereinzelte unmittelbare Einschüchterungen. Echter Widerstand zeigt sich nicht, vielmehr Anpassung, obwohl Handlungsspielräume der Justiz bis 1938 erhalten bleiben.
Will man sich ein angemessenes Bild von der Justiz im Dritten Reich machen, interessiert in erster Linie der damalige Alltag der Justiz. Das von 1934 bis 1938 gefuhrte «Diensttagebuch Gurtner» dokumentiert wie kaum eine andere zeitgeschichtliche Quelle diesen Alltag als eine Art chronique scandaleuse aus den Anfangsjahren der nationalsozialistischen Herrschaft. Neben einer Vielzahl interessanter Themen beschreibt das Diensttagebuch, wie die Nationalsozialisten auf Justiz und Richterschaft mehr oder weniger erfolgreich Einflu nehmen; es geht im Schwerpunkt um «Richterdisziplinierung». Das Instrumentarium hierfur ist reichhaltig, insbesondere Personalpolitik, Parteigerichtsbarkeit und vereinzelte unmittelbare Einschuchterungen. Echter Widerstand zeigt sich nicht, vielmehr Anpassung, obwohl Handlungsspielraume der Justiz bis 1938 erhalten bleiben.
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