Das Fiskuserbrecht im Internationalen Privatrecht : Eine rechtsvergleichende Untersuchung im Hinblick auf ein kunftiges europaisches Erbkollisionsrecht
Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung
ISBN-10
3161488652
ISBN-13
9783161488658
Publisher
Mohr Siebeck
Imprint
Mohr Siebeck
Country of Manufacture
GB
Country of Publication
GB
Publication Date
Apr 13th, 2006
Print length
270 Pages
Weight
416 grams
Ksh 12,100.00
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Quality
Fast
Das Fiskuserbrecht wirft im Internationalen Privatrecht gewisse Schwierigkeiten auf. Ist der Nachlass, auf den der Fiskus zugreifen möchte, in einem anderen Staat als dem Heimat- oder Domizilstaat des Erblassers belegen, können Qualifikation und Anwendung des Fiskuserbrechts, mithin der Zugriff selbst fraglich sein. Ursache ist die unterschiedliche, das heißt entweder aneignungs- oder aber erbrechtliche Ausgestaltung des Fiskuserbrechts in den jeweiligen nationalen Rechten. Wenig bekannt ist, wie einzelne Rechtsordnungen ihr Fiskuserbrecht im nationalen Recht ausgestaltet haben und wie sie das Fiskuserbrecht auf kollisionsrechtlicher Ebene handhaben. Martin Heckel geht auf wesentliche Rechtsordnungen ein und beleuchtet deren Sach- und Kollisionsrecht. Seine rechtsvergleichende Analyse zeigt, dass bisher keine befriedigende Lösung für Fälle gefunden worden ist, in denen ein Fiskuserbrecht im Ausland geltend gemacht wird. Das benachteiligt insbesondere die Gläubiger des Erblassers. Zur Abhilfe entwickelt er eine eigene Rechtsnorm, die materiell- und kollisionsrechtliche Interessen berücksichtigt sowie zu einer vorhersehbaren und widerspruchslosen Bestimmung des zugriffsberechtigten Staates führt. Diese Norm könnte als Bestandteil eines künftigen europäischen Erbkollisionsrechts umgesetzt werden.
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