Das Leistungsstoerungsrecht des polnischen Obligationsgesetzbuchs von 1933 und das deutsche Recht
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Die Autorin beschreibt die Rahmenbedingungen der polnischen Rechtsvereinheitlichung nach 1918. Sie untersucht für den Bereich des Leistungsstörungsrechts die Rolle des BGB im Prozess der damaligen polnischen Rechtsvereinheitlichung sowie die Wahrnehmung des polnischen Obligationsgesetzbuchs von 1933 in der deutschen Rechtswissenschaft.
Als Folge der mehr als 120-jährigen Teilungszeit galten in Polen nach 1918 fünf verschiedene Zivilrechte. Die Verabschiedung eines Obligationsgesetzbuches 1933 war ein wesentlicher Schritt zur innerstaatlichen Rechtsvereinheitlichung. Die Bedeutung des deutschen Rechts in diesem Prozess wird in dem vorliegenden Buch am Beispiel des Leistungsstörungsrechts untersucht. Anhand ausgewählter Faktoren werden die Rahmenbedingungen damaliger polnischer Gesetzgebung beleuchtet, die durch die unterschiedliche Entwicklung der ehemaligen drei Teilungsgebiete geprägt waren. Die Autorin nimmt auch auf die Biographien der Gesetzesautoren Bezug. Eine Auswertung des damaligen deutschen Schrifttums zeigt zudem, dass das Gesetz in der deutschen Rechtswissenschaft positiv wahrgenommen wurde.
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