Das oesterreichische Volkstheater im europaeischen Zusammenhang 1830-1880
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3261037083
ISBN-13
9783261037084
Publisher
Peter Lang International Academic Publishers
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Apr 1st, 1988
Weight
270 grams
Product Classification:
Theatre studiesLiterary studies: c 1800 to c 1900 Literary studies: plays & playwrights
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Im Unterschied zur alteren Kritik, die auf das bodenstandige Moment in der Geschichte des osterreichischen, d.h. vorwiegend Wiener Volkstheaters den Nachdruck legte, setzen sich die in diesem Band versammelten Beitrage zum Ziel, das Wesen des lokalen Theaterlebens neu zu bewerten, indem sie dessen Organisation und Produktion unter Berucksichtigung des damaligen europaischen Zusammenhangs zu erfassen versuchen. Im spaten 18. und fruhen 19. Jahrhundert hatte sich zwar Osterreich manche von seinen nordlichen, sudlichen und westlichen Nachbarn in Umlauf gebrachten Neuerungen angeeignet. Erst ab 1830-1840 jedoch erreichte dieses Phanomen, das dann in erster Linie den Vorstadtbuhnen, kaum aber dem Burgtheater, zugutekam, seinen Hohepunkt. Der ab 1860-1870 immer deutlicher werdende Sieg der Operette wirkte sich negativ auf eine Entwicklung aus, an welcher Frankreich einen entscheidenden Anteil gehabt hatte, wobei die Bedeutung Londons - und in geringerem Masse Berlins - gerade im Hinblick auf diesen sich mehrfach bekundenden Europaisierungsprozess nicht zu ubersehen ist. Die Erforschung der Parallelen und Wechselwirkungen zwischen den wichtigsten Zentren des Theaterlebens innerhalb und ausserhalb des deutschen Sprachgebiets ermoglicht es, sowohl tiefgreifende Veranderungen im theatralischen System als auch thematische Verlagerungen, neue asthetische Problemstellungen und komplexe, das fruher geltende Weltbild in Frage stellende Spannungen in Erscheinung treten zu lassen.
Im Unterschied zur älteren Kritik, die auf das bodenständige Moment in der Geschichte des österreichischen, d.h. vorwiegend Wiener Volkstheaters den Nachdruck legte, setzen sich die in diesem Band versammelten Beiträge zum Ziel, das Wesen des lokalen Theaterlebens neu zu bewerten, indem sie dessen Organisation und Produktion unter Berücksichtigung des damaligen europäischen Zusammenhangs zu erfassen versuchen. Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert hatte sich zwar Österreich manche von seinen nördlichen, südlichen und westlichen Nachbarn in Umlauf gebrachten Neuerungen angeeignet. Erst ab 1830-1840 jedoch erreichte dieses Phänomen, das dann in erster Linie den Vorstadtbühnen, kaum aber dem Burgtheater, zugutekam, seinen Höhepunkt. Der ab 1860-1870 immer deutlicher werdende Sieg der Operette wirkte sich negativ auf eine Entwicklung aus, an welcher Frankreich einen entscheidenden Anteil gehabt hatte, wobei die Bedeutung Londons - und in geringerem Masse Berlins - gerade im Hinblick auf diesen sich mehrfach bekundenden Europäisierungsprozess nicht zu übersehen ist. Die Erforschung der Parallelen und Wechselwirkungen zwischen den wichtigsten Zentren des Theaterlebens innerhalb und ausserhalb des deutschen Sprachgebiets ermöglicht es, sowohl tiefgreifende Veränderungen im theatralischen System als auch thematische Verlagerungen, neue ästhetische Problemstellungen und komplexe, das früher geltende Weltbild in Frage stellende Spannungen in Erscheinung treten zu lassen.
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