Das Spiel als geschichtsphilosophische Denkfigur in der Moderne : Eine Studie zu den Spielmotiven in Walter Benjamins "Berliner Kindheit um Neunzehnhundert" und "Ueber einige Motive bei Baudelaire"
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by
Yan Ma
Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Europaische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Europeenn
ISBN-10
3631625529
ISBN-13
9783631625521
Edition
New
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Nov 23rd, 2012
Print length
202 Pages
Product Classification:
Literature: history & criticismPhilosophy: aestheticsAnthropology
Ksh 7,550.00
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Quality
Fast
Walter Benjamins (1892-1940) Faszination für das Spiel durchzieht nahezu sein ganzes Leben, in dem er an zahlreichen Schriften zum Kinderspiel, zum Glücksspiel und zu verwandten Themen arbeitete. Das Buch stellt diese vor und stellt auch die Frage nach Vorbildern und Nachfolgern von Benjamins Konstruktion der Beziehung von Literatur und Spiel.
Walter Benjamins (1892-1940) Faszination für das Spiel durchzieht nahezu sein ganzes Leben. Schon in seiner Habilitationsschrift Ursprung des deutschen Trauerspiels, die er 1916 während seiner Studienzeit entwarf und 1925 abschloss, fasst er das barocke Theater als ein Spiel auf. Von 1927 bis zum Ende seines Lebens arbeitete er an zahlreichen Schriften zum Kinderspiel, zum Glücksspiel und zu verwandten Themen, wie dem Spieler oder dem Kinderspielzeug. Während die Wiederholung des Kinderspiels Erinnerung ermöglicht, schließt das Hasardspiel diese aus. Das Vergessen bildet dabei die notwendige Voraussetzung des Erinnerns: Um vergangene Szenen zu erinnern, müssen zunächst andere in Vergessenheit fallen. Die zwei Seiten des Spiels entsprechen auf diese Weise dem dynamischen Prozess von Erinnern und Vergessen, der nach Benjamin die Geschichte ausmacht. Im weiteren Verlauf der Untersuchung wird auch die Frage nach Vorbildern und Nachfolgern von Benjamins Konstruktion der Beziehung von Literatur und Spiel behandelt.
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