Dekonstruktive Autopoiesis - Paradoxe Strukturen in Kleists Trauerspiel «Penthesilea»
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631359292
ISBN-13
9783631359297
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Apr 26th, 2000
Weight
230 grams
Product Classification:
Literary studies: c 1800 to c 1900 Phenomenology & ExistentialismPhilosophy: aesthetics
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Kleists lange als unspielbar verworfene Tragodie Penthesilea zeigt in besonderem Mae die Unabdingbarkeit der theoretischen und methodologischen Reflexion und ruft zu einer bestandigen Revision tradierter Deutungsmuster auf. Mit Hilfe der poststrukturalistischen Ansatze der Dekonstruktion und der Systemtheorie, Blumenbergs Metaphorologie und Homanns Konzept der heautonomen Autopoiesis wird das Theorem der dekonstruktiven Autopoiesis entworfen. Dieses nicht-idealistische Selbstreflexionsmodell von Literatur nutzt erstmals Kleists Einsicht in die Haltlosigkeit jeder positiven Setzung, in welche die Reflexion das Subjekt sturzt, fur die Analyse der autopoietischen Konstruktion des Stuckes. Denn die Destruktion des Korpers im Zuge seiner symbolischen Aneignung fuhrt, analog zur De- und Rekonstruktion der naiven Vorbilder sentimentalischer Literatur, zu einem neuen Sprach- und Literaturbegriff.
Kleists lange als unspielbar verworfene Tragödie Penthesilea zeigt in besonderem Maße die Unabdingbarkeit der theoretischen und methodologischen Reflexion und ruft zu einer beständigen Revision tradierter Deutungsmuster auf. Mit Hilfe der poststrukturalistischen Ansätze der Dekonstruktion und der Systemtheorie, Blumenbergs Metaphorologie und Homanns Konzept der heautonomen Autopoiesis wird das Theorem der dekonstruktiven Autopoiesis entworfen. Dieses nicht-idealistische Selbstreflexionsmodell von Literatur nutzt erstmals Kleists Einsicht in die Haltlosigkeit jeder positiven Setzung, in welche die Reflexion das Subjekt stürzt, für die Analyse der autopoietischen Konstruktion des Stückes. Denn die Destruktion des Körpers im Zuge seiner symbolischen Aneignung führt, analog zur De- und Rekonstruktion der naiven Vorbilder sentimentalischer Literatur, zu einem neuen Sprach- und Literaturbegriff.
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