Der Abschied von der Muendlichkeit, der Parteiherrschaft und dem Ueberraschungsprinzip : Die Reform des Zivilprozesses am High Court of Justice (Queen's Bench Division) in den neunziger Jahren
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
363131812X
ISBN-13
9783631318126
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Aug 1st, 1997
Weight
770 grams
Product Classification:
Comparative lawInternational law
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Quality
Fast
Vom englischen Zivilproze besteht im Ausland ein klassisches Bild: Parteivortrag und Beweisaufnahmen geschehen ausschlielich mundlich in einem konzentrierten Termin, dem Trial, vor dem Richter, der bis zum Beginn der Verhandlung von dem Fall nichts wei (Grundsatz der absoluten Mundlichkeit). Die Parteien halten ihren Zeugenbeweis bis zur Gerichtsverhandlung voreinander geheim (Uberraschungsprinzip). Die Parteien haben die Herrschaft uber Ablauf und Dauer des Zivilprozesses inne. Die Arbeit beschreibt, wie sich der englische Zivilproze seit Beginn der achtziger Jahre schrittweise umgestaltet, indem die vorgenannten Prinzipien, wenn nicht aufgegeben, so doch erheblich eingeschrankt werden. Die Studie erarbeitet die Grunde und untersucht die prozessualen Wirkungen der durchgefuhrten Reformen. Sie fragt, wie sich der englische Zivilproze des 21. Jahrhunderts dem rechtsvergleichenden Betrachter darstellen wird.
Vom englischen Zivilprozeß besteht im Ausland ein klassisches Bild: Parteivortrag und Beweisaufnahmen geschehen ausschließlich mündlich in einem konzentrierten Termin, dem Trial, vor dem Richter, der bis zum Beginn der Verhandlung von dem Fall nichts weiß (Grundsatz der absoluten Mündlichkeit). Die Parteien halten ihren Zeugenbeweis bis zur Gerichtsverhandlung voreinander geheim (Überraschungsprinzip). Die Parteien haben die Herrschaft über Ablauf und Dauer des Zivilprozesses inne. Die Arbeit beschreibt, wie sich der englische Zivilprozeß seit Beginn der achtziger Jahre schrittweise umgestaltet, indem die vorgenannten Prinzipien, wenn nicht aufgegeben, so doch erheblich eingeschränkt werden. Die Studie erarbeitet die Gründe und untersucht die prozessualen Wirkungen der durchgeführten Reformen. Sie fragt, wie sich der englische Zivilprozeß des 21. Jahrhunderts dem rechtsvergleichenden Betrachter darstellen wird.
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