Der Patientenanwalt : Zur Vertretung einwilligungsunfaehiger Patienten bei medizinischen Entscheidungen durch gewillkuerte und gesetzliche Stellvertreter
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631352808
ISBN-13
9783631352809
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jan 4th, 2000
Weight
210 grams
Product Classification:
Jurisprudence & general issuesPrivate / Civil law: general worksMedicine: general issues
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Durch das am 1. Januar 1992 in Kraft getretene Betreuungsgesetz sind Veranderungen hinsichtlich der Stellvertretung einwilligungsunfahiger Menschen eingetreten. Neben der Betreuung als der gesetzlichen Vertretungsform gewinnt die Bevollmachtigung eines Patientenanwalts aufgrund einer Vorsorgevollmacht zunehmend an Bedeutung. Dies zeichnete sich bereits durch Tendenzen in der Rechtsprechung und durch den Gesetzentwurf zum Betreuungsrechtsanderungsgesetz ab. Ob das Selbstbestimmungsrecht eines einwilligungsunfahigen Patienten durch einen Patientenanwalt besser als durch einen Betreuer wahrgenommen werden kann, wird anhand einer Gegenuberstellung dieser Vertretungsformen untersucht. Dabei werden die grundlegenden betreuungsrechtlichen Vorschriften behandelt, die auch fur das Handeln eines Patientenanwalts wesentlich sind. In diesem Zusammenhang wird auch die Problematik des Vollmachtsmibrauchs erwahnt und untersucht, inwieweit eine entsprechende Anwendung von Kontrollmechanismen des Betreuungsrechts moglich ist, um dem entgegenzuwirken. Abschlieend wird auf das Verhaltnis des Betreuungsrechts zum Strafrecht eingegangen, wobei insbesondere die strafrechtlichen Folgen eines Behandlungsabbruchs, z.B. durch Einstellung der kunstlichen Ernahrung, angesprochen werden.
Durch das am 1. Januar 1992 in Kraft getretene Betreuungsgesetz sind Veränderungen hinsichtlich der Stellvertretung einwilligungsunfähiger Menschen eingetreten. Neben der Betreuung als der gesetzlichen Vertretungsform gewinnt die Bevollmächtigung eines Patientenanwalts aufgrund einer Vorsorgevollmacht zunehmend an Bedeutung. Dies zeichnete sich bereits durch Tendenzen in der Rechtsprechung und durch den Gesetzentwurf zum Betreuungsrechtsänderungsgesetz ab. Ob das Selbstbestimmungsrecht eines einwilligungsunfähigen Patienten durch einen Patientenanwalt besser als durch einen Betreuer wahrgenommen werden kann, wird anhand einer Gegenüberstellung dieser Vertretungsformen untersucht. Dabei werden die grundlegenden betreuungsrechtlichen Vorschriften behandelt, die auch für das Handeln eines Patientenanwalts wesentlich sind. In diesem Zusammenhang wird auch die Problematik des Vollmachtsmißbrauchs erwähnt und untersucht, inwieweit eine entsprechende Anwendung von Kontrollmechanismen des Betreuungsrechts möglich ist, um dem entgegenzuwirken. Abschließend wird auf das Verhältnis des Betreuungsrechts zum Strafrecht eingegangen, wobei insbesondere die strafrechtlichen Folgen eines Behandlungsabbruchs, z.B. durch Einstellung der künstlichen Ernährung, angesprochen werden.
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