Der Spiegel des Hermes Trismegistos : Leib-Seele-Dualismus Und Kuenstliche Intelligenz- Das Gehirn-Geist-Problem Auf Der Basis Der Intensionalitaets- Und Selbstbewußtseinsthematik in Der Analytischen Philosophie ALS Theoretischer Hintergrund Fuer Aktuelle Forschung in Der Informatik
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631527977
ISBN-13
9783631527979
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Sep 22nd, 2004
Print length
440 Pages
Weight
596 grams
Dimensions
21.00 x 14.80 x 2.30 cms
Ksh 16,550.00
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Fast
Besonders im 20. Jahrhundert haben philosophische Logik und analytische Philosophie die für die Künstliche Intelligenz wesentlichen theoretischen Grundlagen und Ideen geliefert, die später von den KI-Forschern aufgegriffen und weiterentwickelt wurden. Als die eigentliche Kernfrage der KI-Wissenschaft kann jedoch die nach dem Verhältnis von Geist und Gehirn bzw. Seele und Leib gelten. Während die KI-Forschung implizit wie explizit reduktionistisch-materialistische Stellungen bezieht, kann seit geraumer Zeit sowohl in Naturwissenschaft wie in analytischer Philosophie von einer Renaissance reduktions-skeptischer Positionen gesprochen werden. Klar ist: Gelänge es, etwa aufgrund physikalisch-neurophysiologischer oder auch philosophisch-ontologischer Überlegungen das Leib-Seele-Problem entweder noch besser zu verstehen und gegebenenfalls zu reformulieren oder gar zu entscheiden, würde dies eine definitive ontologische Klärung und Bewertung (nicht nur) des KI-Ansatzes ermöglichen. Um ein solches vertieftes Verständnis aus einer zu den bekannten philosophischen Positionen gleichsam «diagonal» situierten Perspektive – anti-reduktionistisch und deterministisch – bemüht sich diese Arbeit. Abschließend wird, auf der Basis eines postulierten einfachen ontologischen Systems, eine (rudimentäre) Reformulierung bzw. Re-Kontextuierung des Leib-Seele-Problems versucht, welche zur differenzierteren Diskussion der KI-Paradigmen beitragen soll. Die hier vertretene These – Emotivität als irreduzibles, notwendiges architektonisches Modul zur Realisierung «höherer» Intelligenz – hat offensichtliche Konsequenzen für die Diskussion der zur Generierung tatsächlicher Intelligenz befähigten potentiellen maschinellen Strukturen, die dann nämlich zumindest keine «einfachen» Maschinen herkömmlicher Provenienz mehr sein dürften.
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