Die «actio individualis» : Ein Beitrag zur verfassungsrechtlichen Fundierung der Aktionaersklage bei sogenannten Aktien-Interessenverbaenden
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631320574
ISBN-13
9783631320570
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Oct 1st, 1997
Weight
610 grams
Product Classification:
Comparative lawPrivate / Civil law: general worksCommercial law
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Die Verbandsmacht der groen Aktiengesellschaften sowie ihre Auswirkung auf die Aktionare, den Staat und die Gesellschaft ist trotz steigender Aktualitat ein vergleichsweise wenig erschlossenes Gebiet des Korporationsrechtes. Viele Kleinaktionare sind groen Aktiengesellschaften, die infolge ihrer Partizipation an staatlichen Entscheidungsprozessen ein in- und externes Herrschaftssystem errichtet haben, schutzlos ausgeliefert. Aus der Perspektive des Minderheitsaktionars und unter den Gesichtspunkten des verfassungsrechtlichen Individualschutzes betrachtet, ist es dringend erforderlich, die Aktionarsklage an die veranderte Situation in derartigen Aktien-Interessenverbanden anzupassen. Inhaltlich baut die Klagekonstruktion der actio individualis auf der Idee einer Vergleichbarkeit staatlicher und verbandlicher Machtausubung auf. Dogmatisch wird der erforderliche Rechtsschutz mit Hilfe einer verfassungsrechtlichen, auf Art. 2 Abs. 1 GG gestutzten, Abwehrklage der Minderheitsaktionare gegen mitgliedschaftsbeeintrachtigende Verbandsakte der Aktiengesellschaft erreicht.
Die Verbandsmacht der großen Aktiengesellschaften sowie ihre Auswirkung auf die Aktionäre, den Staat und die Gesellschaft ist trotz steigender Aktualität ein vergleichsweise wenig erschlossenes Gebiet des Korporationsrechtes. Viele Kleinaktionäre sind großen Aktiengesellschaften, die infolge ihrer Partizipation an staatlichen Entscheidungsprozessen ein in- und externes Herrschaftssystem errichtet haben, schutzlos ausgeliefert. Aus der Perspektive des Minderheitsaktionärs und unter den Gesichtspunkten des verfassungsrechtlichen Individualschutzes betrachtet, ist es dringend erforderlich, die Aktionärsklage an die veränderte Situation in derartigen Aktien-Interessenverbänden anzupassen. Inhaltlich baut die Klagekonstruktion der actio individualis auf der Idee einer Vergleichbarkeit staatlicher und verbandlicher Machtausübung auf. Dogmatisch wird der erforderliche Rechtsschutz mit Hilfe einer verfassungsrechtlichen, auf Art. 2 Abs. 1 GG gestützten, Abwehrklage der Minderheitsaktionäre gegen mitgliedschaftsbeeinträchtigende Verbandsakte der Aktiengesellschaft erreicht.
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