Die Bankiers von Jacquier & Securius 1933-1945 : Eine rechtshistorische Fallstudie zur «Arisierung» eines Berliner Bankhauses
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631389876
ISBN-13
9783631389874
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
May 16th, 2002
Weight
350 grams
Product Classification:
Modern history to 20th century: c 1700 to c 1900Legal history
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Im Januar 1933 hatte das Berliner Bankhaus Jacquier & Securius drei Inhaber jüdischer Abstammung. Das traditionsreiche Institut wurde daher bald Ziel staatlicher Repressionen. So erzwang die Reichsbank bereits 1934, dass ein jüdischer Inhaber durch einen «arischen» ersetzt wurde.
Im März 1938 übernahm Richard Lenz das Geschäft. Die Deutsche Bank, für die Eduard Mosler und Hermann Josef Abs verhandelt hatten, beteiligte sich mit einer stillen Einlage. Es wird erörtert, ob Lenz und die Deutsche Bank die Zwangslage der jüdischen Bankiers ausgebeutet haben (§ 138 BGB). Besonderes Augenmerk gilt den Biographien der beteiligten Bankiers, vor allem der des NSDAP-Mitglieds Richard Lenz, der enge Kontakte zu Reichswirtschaftsminister Funk und zu Börsenpräsident Friedrich Reinhart pflegte und zugleich illegal Juden beschäftigte.
Im März 1938 übernahm Richard Lenz das Geschäft. Die Deutsche Bank, für die Eduard Mosler und Hermann Josef Abs verhandelt hatten, beteiligte sich mit einer stillen Einlage. Es wird erörtert, ob Lenz und die Deutsche Bank die Zwangslage der jüdischen Bankiers ausgebeutet haben (§ 138 BGB). Besonderes Augenmerk gilt den Biographien der beteiligten Bankiers, vor allem der des NSDAP-Mitglieds Richard Lenz, der enge Kontakte zu Reichswirtschaftsminister Funk und zu Börsenpräsident Friedrich Reinhart pflegte und zugleich illegal Juden beschäftigte.
Im Januar 1933 hatte das Berliner Bankhaus Jacquier & Securius drei Inhaber judischer Abstammung. Das traditionsreiche Institut wurde daher bald Ziel staatlicher Repressionen. So erzwang die Reichsbank bereits 1934, dass ein judischer Inhaber durch einen «arischen» ersetzt wurde.
Im Marz 1938 ubernahm Richard Lenz das Geschaft. Die Deutsche Bank, fur die Eduard Mosler und Hermann Josef Abs verhandelt hatten, beteiligte sich mit einer stillen Einlage. Es wird erortert, ob Lenz und die Deutsche Bank die Zwangslage der judischen Bankiers ausgebeutet haben ( 138 BGB). Besonderes Augenmerk gilt den Biographien der beteiligten Bankiers, vor allem der des NSDAP-Mitglieds Richard Lenz, der enge Kontakte zu Reichswirtschaftsminister Funk und zu Borsenprasident Friedrich Reinhart pflegte und zugleich illegal Juden beschaftigte.
Im Marz 1938 ubernahm Richard Lenz das Geschaft. Die Deutsche Bank, fur die Eduard Mosler und Hermann Josef Abs verhandelt hatten, beteiligte sich mit einer stillen Einlage. Es wird erortert, ob Lenz und die Deutsche Bank die Zwangslage der judischen Bankiers ausgebeutet haben ( 138 BGB). Besonderes Augenmerk gilt den Biographien der beteiligten Bankiers, vor allem der des NSDAP-Mitglieds Richard Lenz, der enge Kontakte zu Reichswirtschaftsminister Funk und zu Borsenprasident Friedrich Reinhart pflegte und zugleich illegal Juden beschaftigte.
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