Cart 0
Die Entwicklung des Finanzwesens und der Verwaltung Zuerichs im ausgehenden 16. und im 17. Jahrhundert
Click to zoom

Share this book

Die Entwicklung des Finanzwesens und der Verwaltung Zuerichs im ausgehenden 16. und im 17. Jahrhundert

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3261004274
ISBN-13 9783261004277
Publisher Peter Lang International Academic Publishers
Country of Manufacture CH
Country of Publication GB
Publication Date Dec 31st, 1971
Weight 350 grams
Ksh 8,850.00
Re-Printing

Delivery Location

Delivery fee: Select location

Secure
Quality
Fast
Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Zürich vom verschuldeten und von fremden Geldern abhängigen zum kapitalstarken Staatswesen, das im 18. Jahrhundert einträgliche Kreditgeschäfte tätigen sollte. Der Autor verlegt das Gewicht auf die Dynamik des Finanzgeschehens, - statt von einem «ausserordentlichen Haushalt» zu sprechen - und zeigt damit, welche Leistungen der Staatshaushalt im 17. Jahrhundert zu vollbringen vermochte. Entsprechend dem kaufmännischen Geist in der Finanzwirtschaft finden wir rationales Denken in der Verwaltung: Arbeitsteilung und Spezialisierung, Entzug der Mitinhaberschaft am Staat von den Beamten, usw. Getragen waren diese Bemühungen von einer kleinen Gruppe, den Inhabern der zentralen Ämter, deren Aktivität vielerorts auf Widerstand stiess. Die Geistlichen aber vertraten eine andere Art von Staatlichkeit. Sie betonten immer wieder die göttliche Basis als einen Teil der Verwaltung (säkularisierte Güter). So konnte schliesslich von einer gegenseitigen Befruchtung der kaufmännisch-rationalen Finanzwirtschaft und des sittlich-reformatorischen Geistes gesprochen werden. Zu Ende des 17. Jahrhunderts finden wir dann einen gegenüber dem Spätmittelalter stark gewandelten Staat vor. Das sich im Haushalt bekundende Wirtschaftliche trat als eigenständiges Element neben das Politische, Rechtliche. Die Strukturen des städtischen Burger- und Zunftstaates sind durch den vor sich gegangenen Aufbau eines Verwaltungsstaates verwischt.
Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Zurich vom verschuldeten und von fremden Geldern abhangigen zum kapitalstarken Staatswesen, das im 18. Jahrhundert eintragliche Kreditgeschafte tatigen sollte. Der Autor verlegt das Gewicht auf die Dynamik des Finanzgeschehens, - statt von einem «ausserordentlichen Haushalt» zu sprechen - und zeigt damit, welche Leistungen der Staatshaushalt im 17. Jahrhundert zu vollbringen vermochte. Entsprechend dem kaufmannischen Geist in der Finanzwirtschaft finden wir rationales Denken in der Verwaltung: Arbeitsteilung und Spezialisierung, Entzug der Mitinhaberschaft am Staat von den Beamten, usw. Getragen waren diese Bemuhungen von einer kleinen Gruppe, den Inhabern der zentralen Amter, deren Aktivitat vielerorts auf Widerstand stiess. Die Geistlichen aber vertraten eine andere Art von Staatlichkeit. Sie betonten immer wieder die gottliche Basis als einen Teil der Verwaltung (sakularisierte Guter). So konnte schliesslich von einer gegenseitigen Befruchtung der kaufmannisch-rationalen Finanzwirtschaft und des sittlich-reformatorischen Geistes gesprochen werden. Zu Ende des 17. Jahrhunderts finden wir dann einen gegenuber dem Spatmittelalter stark gewandelten Staat vor. Das sich im Haushalt bekundende Wirtschaftliche trat als eigenstandiges Element neben das Politische, Rechtliche. Die Strukturen des stadtischen Burger- und Zunftstaates sind durch den vor sich gegangenen Aufbau eines Verwaltungsstaates verwischt.

Get Die Entwicklung des Finanzwesens und der Verwaltung Zuerichs im ausgehenden 16. und im 17. Jahrhundert by at the best price and quality guaranteed only at Werezi Africa's largest book ecommerce store. The book was published by Peter Lang International Academic Publishers and it has pages.

Mind, Body, & Spirit

Shopping Cart

Africa largest book store

Sub Total:
Ebooks

Digital Library
Coming Soon

Our digital collection is currently being curated to ensure the best possible reading experience on Werezi. We'll be launching our Ebooks platform shortly.