Die politischen Gesetze des Mose : Entstehung und Einflusse der politia-judaica-Literatur in der Fruhen Neuzeit
Book Details
Format
Hardback or Cased Book
ISBN-10
3525570732
ISBN-13
9783525570739
Publisher
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG
Imprint
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co KG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Mar 11th, 2019
Print length
497 Pages
Weight
966 grams
Dimensions
16.50 x 23.70 x 4.30 cms
Product Classification:
Literature: history & criticismLiterary studies: generalHistoryArchaeologyTheology
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Fast
Vordenker der Moderne wie Thomas Hobbes, Baruch de Spinoza, James Harrington, Christian Thomasius und viele mehr griffen in ihren politischen Lehren oft auf das Modell des alten jüdischen Gemeinwesens zurück. Entscheidend beeinflusste sie dabei ein Schrifttum (politia-judaica-Literatur), das in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand und Moses Gesetze als politisches Vorbild darstellte. Markus M. Totzeck legt die erste vollständige Untersuchung zur Entstehung dieser Literatur vor. Die antiken außerbiblischen Mose-Traditionen bilden den Hintergrund seiner Arbeit. Diese Traditionen waren in der Frühen Neuzeit zum ersten Mal als Druckausgaben erschienen und hatten sich im Renaissance-Humanismus mit Konzeptionen einer uralten Theologie und Weisheit (prisca theologia bzw. prisca sapientia) des Mose verbunden. Totzeck stellt heraus, wie Debatten über die politische Relevanz der mosaischen Gesetze später in der Reformation zur Entstehung der politia-judaica-Literatur beitrugen. Die ersten Werke stammten aus der Feder humanistischer Gelehrter, die in erster Linie ausgebildete Juristen und Historiographen waren, zugleich aber auch einen mehrheitlich calvinistischen Hintergrund hatten. Die Nähe zwischen humanistischer Jurisprudenz und dem Calvinismus prägte die politia-judaica-Literatur in einer ersten Phase bis zu Petrus Cunaeus Werk De republica Hebraeorum libri III (1617). Die Verbreitung dieses Buchklassikers des 17. Jahrhunderts führte den ursprünglichen Rechtsdiskurs in umfangreichere politische Diskussionen.
Vordenker der Moderne wie Thomas Hobbes, Baruch de Spinoza, James Harrington, Christian Thomasius und viele mehr griffen in ihren politischen Lehren oft auf das Modell des alten judischen Gemeinwesens zuruck. Entscheidend beeinflusste sie dabei ein Schrifttum (politia-judaica-Literatur), das in der zweiten Halfte des 16. Jahrhunderts entstand und Moses Gesetze als politisches Vorbild darstellte. Markus M. Totzeck legt die erste vollstandige Untersuchung zur Entstehung dieser Literatur vor. Die antiken ausserbiblischen Mose-Traditionen bilden den Hintergrund seiner Arbeit. Diese Traditionen waren in der Fruhen Neuzeit zum ersten Mal als Druckausgaben erschienen und hatten sich im Renaissance-Humanismus mit Konzeptionen einer uralten Theologie und Weisheit (prisca theologia bzw. prisca sapientia) des Mose verbunden. Totzeck stellt heraus, wie Debatten uber die politische Relevanz der mosaischen Gesetze spater in der Reformation zur Entstehung der politia-judaica-Literatur beitrugen. Die ersten Werke stammten aus der Feder humanistischer Gelehrter, die in erster Linie ausgebildete Juristen und Historiographen waren, zugleich aber auch einen mehrheitlich calvinistischen Hintergrund hatten. Die Nahe zwischen humanistischer Jurisprudenz und dem Calvinismus pragte die politia-judaica-Literatur in einer ersten Phase bis zu Petrus Cunaeus Werk De republica Hebraeorum libri III (1617). Die Verbreitung dieses Buchklassikers des 17. Jahrhunderts fuhrte den ursprunglichen Rechtsdiskurs in umfangreichere politische Diskussionen.
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