Book Details
Format
Hardback or Cased Book
Book Series
Bielefelder Rechtsstudien
ISBN-10
3631655495
ISBN-13
9783631655498
Edition
New
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jul 30th, 2014
Print length
134 Pages
Weight
298 grams
Dimensions
15.40 x 22.10 x 1.40 cms
Ksh 6,250.00
Manufactured on Demand
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Secure
Quality
Fast
Das Stichtagsprinzip (Art. 213 EGBGB) kann bei Gesetzesänderungen im Erbrecht das Pflichtteilsrecht oder die Testierfreiheit durch unechte Rückwirkung verfassungsrechtlich unzulässig einschränken, z.B. bei der Anrechnung einer Zuwendung (§ 2315 BGB), Ausgleichung einer Zuwendung (§ 2316 BGB) und bei einer Bindung an Erbvertrag und gemeinschaftliches Testament.
Das intertemporale Erbrecht geht von dem Grundsatz aus, dass Erbfälle, die nach dem Inkrafttreten einer Gesetzesänderung eintreten, nach dem neuen Recht zu beurteilen sind. Knüpfen die geänderten Vorschriften an Sachverhalte aus der Zeit vor der Gesetzesänderung an, ist dieser Grundsatz nicht unproblematisch. Daher gibt es Ausnahmevorschiften, vor allem bezüglich der Form und der Bindungswirkung von Verfügungen von Todes wegen. Ob diese Ausnahmen genügen, ist eine Frage, die sich schon immer hätte aufdrängen müssen, weil der Erbfall ein Ereignis ist, auf das sich der Erblasser und Nachlassbeteiligte vorbereiten können müssen und Rechtsänderungen die Möglichkeit und den Effekt solcher Vorbereitungen beeinflussen können. Diese Fragestellung anhand aktueller Gesetzesänderungen aufzuarbeiten, ist Ziel der Untersuchung.
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