Die Sittenwidrigkeit von Verfuegungen von Todes wegen in historischer Sicht : Die Entwicklung der Gesetzgebung und der hoechstrichterlichen Rechtsprechung seit der Entstehung des BGB bis in die Gegenwart
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631320310
ISBN-13
9783631320310
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Aug 1st, 1997
Weight
270 grams
Product Classification:
21st century history: from c 2000 -Legal historyPrivate / Civil law: general works
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Die Arbeit untersucht die Gesetzgebung und die höchstrichterliche Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit von Verfügungen von Todes wegen seit der Entstehung des BGB bis in die Gegenwart. Der BGB-Gesetzgeber verzichtete entgegen den Vorschlägen des Erbrechtsredaktors mit Ausnahme der Anfechtung auf eine Regelung der wichtigsten Fälle der Sittenwidrigkeit im Erbrecht, so daß 138 Abs. 1 BGB maßgebend blieb. Zu einschneidenden Veränderungen kam es 1938 durch 48 des Testamentsgesetzes. Seit dieser Zeit verschärfte sich die bis dahin weitgehend liberale Rechtsprechung des Reichsgerichts zum sogenannten «Geliebten-Testament». Diese Verschärfung hielt trotz Aufhebung des 48 des Testamentsgesetzes unter der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bis BGHZ 53, 369 von 1970 weiter an. In jüngster Zeit gewinnt die Problematik der sogenannten «Behinderten-Testamente» zunehmend an Bedeutung.
Die Arbeit untersucht die Gesetzgebung und die hochstrichterliche Rechtsprechung zur Sittenwidrigkeit von Verfugungen von Todes wegen seit der Entstehung des BGB bis in die Gegenwart. Der BGB-Gesetzgeber verzichtete entgegen den Vorschlagen des Erbrechtsredaktors mit Ausnahme der Anfechtung auf eine Regelung der wichtigsten Falle der Sittenwidrigkeit im Erbrecht, so da 138 Abs. 1 BGB magebend blieb. Zu einschneidenden Veranderungen kam es 1938 durch 48 des Testamentsgesetzes. Seit dieser Zeit verscharfte sich die bis dahin weitgehend liberale Rechtsprechung des Reichsgerichts zum sogenannten «Geliebten-Testament». Diese Verscharfung hielt trotz Aufhebung des 48 des Testamentsgesetzes unter der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bis BGHZ 53, 369 von 1970 weiter an. In jungster Zeit gewinnt die Problematik der sogenannten «Behinderten-Testamente» zunehmend an Bedeutung.
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