Die Zeitgebundenheit juristischer Denkweise und Argumentation : Exemplifiziert an der Darstellung des Streitgegenstandsbegriffs im Kommentar Stein/Jonas
Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Studien zum Privatrecht
ISBN-10
3161645863
ISBN-13
9783161645860
Publisher
Mohr Siebeck
Imprint
Mohr Siebeck
Country of Manufacture
GB
Country of Publication
GB
Publication Date
Oct 1st, 2025
Print length
255 Pages
Weight
737 grams
Dimensions
23.20 x 15.50 x 2.80 cms
Ksh 15,550.00
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Quality
Fast
Wie beeinflussen Denkschulen und historische Kontexte das juristische Argumentieren? Bernd Frankemölle analysiert, wie sich die Debatte um den Streitgegenstandsbegriff im juristischen Großkommentar zur Zivilprozessordnung Stein/Jonas (heute: Stein) seit 1879 widerspiegelt, und macht dabei die Wechselwirkungen von Recht und Gesellschaft sichtbar.
Bernd Frankemölle begibt sich auf Spurensuche anhand einer Analyse der Debatte um den Streitgegenstandsbegriff, wie sie in dem juristischen Großkommentar zur Zivilprozessordnung Stein/Jonas (heute: Stein) seit 1879 widergespiegelt wird. Dabei zeigt sich, dass juristische Argumentation stets zeitgebunden ist und von gesellschaftlichen, rechtlichen sowie politischen Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Der Autor beleuchtet den Einfluss verschiedener Denkschulen wie der Begriffs-, Interessen- und Wertungsjurisprudenz sowie die Auswirkungen historischer Ereignisse, etwa der nationalsozialistischen Herrschaft oder der Einführung des Grundgesetzes. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Evolution von Methodik und Dogmatik, einschließlich der Integration verfassungsrechtlicher Wertungen und der Prozessökonomie. Die Untersuchung verdeutlicht die Wechselwirkungen zwischen Recht, Gesellschaft und Zeitgeist.
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