Die zivilisatorische Staatengesellschaft : Zivilisation und internationale Politik im Nahen Osten- Mit einem Vorwort von Bassam Tibi
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631305230
ISBN-13
9783631305232
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Oct 1st, 1996
Weight
490 grams
Product Classification:
Political science & theoryPolitical structure & processes
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Quality
Fast
Nach dem Ende des globalen Ost-West-Konflikts zeichnet sich in der internationalen Politik zunehmend die Bedeutung unterschiedlicher Zivilisationen ab. Wie aber konnen internationale Beziehungen in einer strukturell vereinheitlichten und dennoch zivilisatorisch vielfaltigen Welt verstanden werden? Die Autorin ermoglicht mit dem Bezugsrahmen der zivilisatorischen Staatengesellschaft einen Zugang zu einem differenzierten Verstehen internationaler Beziehungen, die zugleich von globalisierten Regeln und von der Kontinuitat zivilisatorischer Eigenheiten gepragt sind. Gerade die aus westlichem Blickwinkel oft unverstandliche Politik zwischen den Staaten des Nahen Ostens kann damit systematisch in ihrem spezifischen zivilisatorischen und historischen Kontext nachvollzogen werden. Der Nahe Osten wird, so die Schlufolgerung, keine Entwicklung im Sinne des europaischen Staatenmodells nehmen. Angesichts aufgezwungener staatlicher Strukturen bleibt Politik im Nahen Osten in ihrem historischen Dilemma gefangen: zwischen den sub- und transstaatlichen Solidargruppen der arabo-islamischen Gesellschaft einerseits und den einzelnen Interessen moderner Staaten andererseits.
Nach dem Ende des globalen Ost-West-Konflikts zeichnet sich in der internationalen Politik zunehmend die Bedeutung unterschiedlicher Zivilisationen ab. Wie aber können internationale Beziehungen in einer strukturell vereinheitlichten und dennoch zivilisatorisch vielfältigen Welt verstanden werden? Die Autorin ermöglicht mit dem Bezugsrahmen der zivilisatorischen Staatengesellschaft einen Zugang zu einem differenzierten Verstehen internationaler Beziehungen, die zugleich von globalisierten Regeln und von der Kontinuität zivilisatorischer Eigenheiten geprägt sind. Gerade die aus westlichem Blickwinkel oft unverständliche Politik zwischen den Staaten des Nahen Ostens kann damit systematisch in ihrem spezifischen zivilisatorischen und historischen Kontext nachvollzogen werden. Der Nahe Osten wird, so die Schlußfolgerung, keine Entwicklung im Sinne des europäischen Staatenmodells nehmen. Angesichts aufgezwungener staatlicher Strukturen bleibt Politik im Nahen Osten in ihrem historischen Dilemma gefangen: zwischen den sub- und transstaatlichen Solidargruppen der arabo-islamischen Gesellschaft einerseits und den einzelnen Interessen moderner Staaten andererseits.
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