Don Quixote (der «richtige» und der «falsche») und sieben deutsche Leser : Rezeptionsaesthetische leseaktorientierte vergleichende Analysen an spanischen Ur-Quixote-Ausgaben von 1604/5 bis 1615 und sechs deutschen Uebersetzungen von 1648 bis 1883
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
326103646X
ISBN-13
9783261036469
Publisher
Peter Lang International Academic Publishers
Country of Manufacture
CH
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 31st, 1986
Weight
1,120 grams
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Fast
Die anfängliche Themenstellung «Vergleich der deutschen Fassungen mit dem ''Original''» erwies sich als zu kurz gegriffen. Anstelle «eines Originals» gibt es ein System von - offenbar so komponierten - konkurrierenden Fassungen und Fortsetzungen. Dieses irritierend offene System wird hier erstmals (samt dem sog. «falschen» Quixote) vorurteilslos analysiert. Der Leser gewinnt ausser dem spannenden Übersetzungsvergleich, den er synoptisch vor- und nachvollziehen kann, ein frappierend neues, revolutionäres Bild von der schier unfassbaren und doch weitgehend nicht von der Hand zu weisenden Modernität des Werkes. Das sich seiner selbst als solches bewusste «Welt-Buch» vom frühen 17. Jahrhundert entfaltet ein Phänomen wie «kalkulierte Absurdität». Das glaubte unser Jahrhundert erfunden zu haben. Vielleicht ist der Quixote mit Paul Wildi (1930) in Parallele zu «Las Meninas» von Velasquez die «Theologie der Literatur».
Die anfangliche Themenstellung «Vergleich der deutschen Fassungen mit dem 'Original'» erwies sich als zu kurz gegriffen. Anstelle «eines Originals» gibt es ein System von - offenbar so komponierten - konkurrierenden Fassungen und Fortsetzungen. Dieses irritierend offene System wird hier erstmals (samt dem sog. «falschen» Quixote) vorurteilslos analysiert. Der Leser gewinnt ausser dem spannenden Ubersetzungsvergleich, den er synoptisch vor- und nachvollziehen kann, ein frappierend neues, revolutionares Bild von der schier unfassbaren und doch weitgehend nicht von der Hand zu weisenden Modernitat des Werkes. Das sich seiner selbst als solches bewusste «Welt-Buch» vom fruhen 17. Jahrhundert entfaltet ein Phanomen wie «kalkulierte Absurditat». Das glaubte unser Jahrhundert erfunden zu haben. Vielleicht ist der Quixote mit Paul Wildi (1930) in Parallele zu «Las Meninas» von Velasquez die «Theologie der Literatur».
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