Ein Fall im Medienvergleich: Film- und Fernsehversion von «A Streetcar Named Desire» : Beitrag zur Annaeherung an eine Mediensemiotik
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631431848
ISBN-13
9783631431849
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Sep 1st, 1990
Weight
400 grams
Product Classification:
Literary studies: c 1500 to c 1800ELT background & reference materialTV & society
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Fast
Die Arbeit setzt sich zum Ziel, ein mediensemiotisches Analyseinstrumentarium und seine Anwendbarkeit in einer kontrastiven Analyse von zwei sehr unterschiedlichen Umsetzungen des Dramas von T. Williams «A Streetcar Named Desire» in einen Kinofilm (Kazan 1951) und in ein Fernsehspiel (Erman 1984) unter Beweis zu stellen. Dabei wurde sowohl auf Grundlagen der theoretischen Semiotik als auch auf filmanalytische Ansätze rekurriert, doch mußte zwischen diesen beiden Wissenschaftsbereichen zunächst eine Verbindung geschaffen werden, bei der alle am Superzeichen Film beteiligten Zeichensysteme berücksichtigt werden. Die der Analyse zugrundeliegende Fragestellung war stets diejenige nach dem medienspezifischen Angebot zur Interpretantenbildung: in diesem Sinn wurden nicht nur filmische und bildtechnische Zeichensysteme hinterfragt, sondern auch die Zeichen der paraverbalen und der nonverbalen Kommunikation sowie die gesamte Sender-Empfänger-Kette und zugrundeliegende Interpretationsebenen, die nach dem Peirceschen Konzept der unendlichen Semiose Teil des mediensemiotischen Vermittlungsprozesses sind.
Die Arbeit setzt sich zum Ziel, ein mediensemiotisches Analyseinstrumentarium und seine Anwendbarkeit in einer kontrastiven Analyse von zwei sehr unterschiedlichen Umsetzungen des Dramas von T. Williams «A Streetcar Named Desire» in einen Kinofilm (Kazan 1951) und in ein Fernsehspiel (Erman 1984) unter Beweis zu stellen. Dabei wurde sowohl auf Grundlagen der theoretischen Semiotik als auch auf filmanalytische Ansatze rekurriert, doch mute zwischen diesen beiden Wissenschaftsbereichen zunachst eine Verbindung geschaffen werden, bei der alle am Superzeichen Film beteiligten Zeichensysteme berucksichtigt werden. Die der Analyse zugrundeliegende Fragestellung war stets diejenige nach dem medienspezifischen Angebot zur Interpretantenbildung: in diesem Sinn wurden nicht nur filmische und bildtechnische Zeichensysteme hinterfragt, sondern auch die Zeichen der paraverbalen und der nonverbalen Kommunikation sowie die gesamte Sender-Empfanger-Kette und zugrundeliegende Interpretationsebenen, die nach dem Peirceschen Konzept der unendlichen Semiose Teil des mediensemiotischen Vermittlungsprozesses sind.
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