Embryonenforschung und Familie : Zur Politik der Reproduktion in Grobritannien, Italien und der Bundesrepublik
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631492014
ISBN-13
9783631492017
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Oct 1st, 1995
Weight
390 grams
Product Classification:
PhilosophySociology & anthropologyPolitical science & theoryPolitical ideologies
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Fast
Die Geburt von Louise Brown, des ersten auerhalb eines weiblichen Korpers gezeugten Kindes, erregte 1978 weltweit Aufsehen. Sie fuhrte zu Auseinandersetzungen uber die ethische Zulassigkeit dieser neuen Praktik, bei welcher der menschliche Embryo im Labor gezeugt wird. Das Ereignis dokumentiert eine veranderte Haltung gegenuber «dem Leben», denn die daran anschlieende Embryonenforschung bedeutet einen Zugriff auf die vitalsten Substanzen und Ressourcen der Menschheit und ferner des Tierreichs, die nun reorganisiert und sogar kombiniert werden konnen. Diese Praxis dokumentiert auch eine veranderte Haltung gegenuber dem Korper und den Verwandtschaftsverhaltnissen, da neue Familienformen ermoglicht werden, bei denen soziale Figuren wie die Mutter, der Vater und das Kind mit anderen Bedeutungen umrissen werden mussen. In dieser Arbeit werden im Fall Grobritanniens, Italiens und der Bundesrepublik Deutschland die verschiedenen diskursiven Strategien und politischen Konflikte untersucht, die eine neue Ordnung der Moral bedingen, wobei es auch um demokratische Optionen geht.
Die Geburt von Louise Brown, des ersten außerhalb eines weiblichen Körpers gezeugten Kindes, erregte 1978 weltweit Aufsehen. Sie führte zu Auseinandersetzungen über die ethische Zulässigkeit dieser neuen Praktik, bei welcher der menschliche Embryo im Labor gezeugt wird. Das Ereignis dokumentiert eine veränderte Haltung gegenüber «dem Leben», denn die daran anschließende Embryonenforschung bedeutet einen Zugriff auf die vitalsten Substanzen und Ressourcen der Menschheit und ferner des Tierreichs, die nun reorganisiert und sogar kombiniert werden können. Diese Praxis dokumentiert auch eine veränderte Haltung gegenüber dem Körper und den Verwandtschaftsverhältnissen, da neue Familienformen ermöglicht werden, bei denen soziale Figuren wie die Mutter, der Vater und das Kind mit anderen Bedeutungen umrissen werden müssen. In dieser Arbeit werden im Fall Großbritanniens, Italiens und der Bundesrepublik Deutschland die verschiedenen diskursiven Strategien und politischen Konflikte untersucht, die eine neue Ordnung der Moral bedingen, wobei es auch um demokratische Optionen geht.
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