Freiheitsgestaltende Programmauflagen fuer den privaten Rundfunk : Verfassungsrechtliche Voraussetzungen und Grenzen der Rundfunkfreiheit
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631498586
ISBN-13
9783631498583
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jul 1st, 1996
Weight
310 grams
Product Classification:
Communication studiesCitizenship & nationality lawLocal government law
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Die Landesrundfunkgesetze machen in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Rundfunkdarbietungen von der Einhaltung sogenannter «Programmgrundsätze» abhängig. Das Bundesverfassungsgericht mißt die Zulässigkeit der Programmgrundsätze ausschließlich an Art. 5 Abs. 1 GG, der die «Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk» gewährleistet. Die zentrale Frage, nämlich die der «eigentlichen Grundrechtsträgerschaft» hat das Bundesverfassungsgericht in seinen Urteilen nicht beantwortet. Ob auch Privatpersonen Träger des Grundrechts der Rundfunkfreiheit im Sinne einer Rundfunkveranstaltungsfreiheit sind, ob Unternehmerrechte aus Art. 12 GG den Rundfunkgesetzgeber binden, blieb weitgehend ungeklärt. Ziel dieser Untersuchung ist, einen Beitrag zu leisten zur Abgrenzung der vom Grundgesetz garantierten Freiheitssphäre des Einzelnen einerseits und der Regelungskompetenz des Gesetzgebers andererseits. Die Verfasserin setzt die Untersuchungsergebnisse am Beispiel des Nordrhein-Westfälischen Landesrundfunkgesetzes um. Sie begreift die Rundfunkfreiheit nach Untersuchung der verfassungsrechtlichen Grundlagen sowohl als objektiv-institutionelle Gewährleistung, aber zugleich und in erster Linie als Individualrecht, welches in Verbindung zur Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG als Rundfunkunternehmerfreiheit zu verstehen ist.
Die Landesrundfunkgesetze machen in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts Rundfunkdarbietungen von der Einhaltung sogenannter «Programmgrundsatze» abhangig. Das Bundesverfassungsgericht mit die Zulassigkeit der Programmgrundsatze ausschlielich an Art. 5 Abs. 1 GG, der die «Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk» gewahrleistet. Die zentrale Frage, namlich die der «eigentlichen Grundrechtstragerschaft» hat das Bundesverfassungsgericht in seinen Urteilen nicht beantwortet. Ob auch Privatpersonen Trager des Grundrechts der Rundfunkfreiheit im Sinne einer Rundfunkveranstaltungsfreiheit sind, ob Unternehmerrechte aus Art. 12 GG den Rundfunkgesetzgeber binden, blieb weitgehend ungeklart. Ziel dieser Untersuchung ist, einen Beitrag zu leisten zur Abgrenzung der vom Grundgesetz garantierten Freiheitssphare des Einzelnen einerseits und der Regelungskompetenz des Gesetzgebers andererseits. Die Verfasserin setzt die Untersuchungsergebnisse am Beispiel des Nordrhein-Westfalischen Landesrundfunkgesetzes um. Sie begreift die Rundfunkfreiheit nach Untersuchung der verfassungsrechtlichen Grundlagen sowohl als objektiv-institutionelle Gewahrleistung, aber zugleich und in erster Linie als Individualrecht, welches in Verbindung zur Berufsfreiheit des Art. 12 Abs. 1 GG als Rundfunkunternehmerfreiheit zu verstehen ist.
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