Ganz ohne Pinsel gemalt : Studien zur Darstellung der Produktionsstrukturen niederlaendischer Malerei im "Schilder-Boeck" von Karel van Mander (1604)
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Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Europaeische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Europeennes
ISBN-10
3631394977
ISBN-13
9783631394977
Edition
New
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Mar 18th, 2003
Print length
219 Pages
Weight
134 grams
Product Classification:
History of art / art & design stylesPainting & art manuals
Ksh 10,650.00
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Fast
Karel van Manders Schilder-Boeck von 1604 ist eine der komplexesten kunsthistoriographischen und kunsttheoretischen Quellenschriften zur Malerei der Frühen Neuzeit. Angesichts der theoretischen Gewichtung sind dem Schilder-Boeck maltechnische Inhalte bislang konsequent abgesprochen worden. Die Vielzahl der in den Lebensbeschreibungen und im Lehrgedicht abgelagerten technischen Hinweise lässt jedoch auch eine auf die Malpraxis bezogene Lesart des Textes zu. Denn gerade durch die Einbeziehung von produktionsrelevanten Aspekten vermag van Mander zwei wesentliche Intentionen seiner Theoriediskussion argumentativ zu stützen: Die Widerlegung der von Vasari beanspruchten kulturellen Autorität der italienischen Malerei und die Formulierung eines demonstrativen Protests gegen das einengende, jeglichen künstlerischen Fortschritt hemmende Regelwerk der niederländischen Zünfte.
Karel van Manders Schilder-Boeck von 1604 ist eine der komplexesten kunsthistoriographischen und kunsttheoretischen Quellenschriften zur Malerei der Frühen Neuzeit. Angesichts der theoretischen Gewichtung sind dem Schilder-Boeck maltechnische Inhalte bislang konsequent abgesprochen worden. Die Vielzahl der in den Lebensbeschreibungen und im Lehrgedicht abgelagerten technischen Hinweise lässt jedoch auch eine auf die Malpraxis bezogene Lesart des Textes zu. Denn gerade durch die Einbeziehung von produktionsrelevanten Aspekten vermag van Mander zwei wesentliche Intentionen seiner Theoriediskussion argumentativ zu stützen: Die Widerlegung der von Vasari beanspruchten kulturellen Autorität der italienischen Malerei und die Formulierung eines demonstrativen Protests gegen das einengende, jeglichen künstlerischen Fortschritt hemmende Regelwerk der niederländischen Zünfte.
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