Gehkultur : Mobilitaet und Fortschritt seit der Industrialisierung aus fulaeufiger Sicht
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631323697
ISBN-13
9783631323694
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Nov 1st, 1997
Weight
460 grams
Product Classification:
Social & cultural historyCultural studiesEcological science, the Biosphere
Ksh 10,200.00
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Quality
Fast
Der Fußgänger ist verschwunden und als Autofahrer wieder aufgetaucht. Ohne Zweifel ist Gehen als früher selbstverständliche Art der Fortbewegung einem kollektiven Gewohnheitsverlust zum Opfer gefallen, und zwar in einem langwierigen, aber steten Verdrängungsprozeß seit der Industrialisierung. Doch die Geschichte der Mobilität ist auch eine Geschichte des Widerstands gegen die «unmenschliche» Beschleunigung. Die Spuren dieser Vorgänger, etwa der Flaneure oder der Fußreisenden, sind heute wieder interessant, wenn im neuen Kontext Modelle einer «Entschleunigung» der Lebenswelt diskutiert werden. Fußgängerinnen bewegen sich heute in Nischen, geschützt und doch nicht wirklich gefördert. Trotzdem bleibt das Gehen unverzichtbar. Nicht nur kompensativ, als Abfederung/Unterbrechung im stressigen Alltag, sondern wegen der nicht substituierbaren «fußläufigen» Perspektive auf die Welt.
Der Fuganger ist verschwunden und als Autofahrer wieder aufgetaucht. Ohne Zweifel ist Gehen als fruher selbstverstandliche Art der Fortbewegung einem kollektiven Gewohnheitsverlust zum Opfer gefallen, und zwar in einem langwierigen, aber steten Verdrangungsproze seit der Industrialisierung. Doch die Geschichte der Mobilitat ist auch eine Geschichte des Widerstands gegen die «unmenschliche» Beschleunigung. Die Spuren dieser Vorganger, etwa der Flaneure oder der Fureisenden, sind heute wieder interessant, wenn im neuen Kontext Modelle einer «Entschleunigung» der Lebenswelt diskutiert werden. Fugangerinnen bewegen sich heute in Nischen, geschutzt und doch nicht wirklich gefordert. Trotzdem bleibt das Gehen unverzichtbar. Nicht nur kompensativ, als Abfederung/Unterbrechung im stressigen Alltag, sondern wegen der nicht substituierbaren «fulaufigen» Perspektive auf die Welt.
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