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Gerichtssprache fuer Sprachunkundige im Lichte des «fair trial»
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Gerichtssprache fuer Sprachunkundige im Lichte des «fair trial» : Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum geltenden Recht der Bundesrepublik Deutschland und der Schweiz unter dem Blickwinkel der Europaeischen Menschenrechtskonvention und verfahrensstruktureller Grundprinzipien

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3631436386
ISBN-13 9783631436387
Publisher Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture DE
Country of Publication GB
Publication Date Jun 1st, 1991
Weight 720 grams
Ksh 14,550.00
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Fast
Von Sprachproblemen im Strafverfahren sind als Folge der internationalen Verflechtung alle Lander der westlichen Staatengemeinschaft betroffen. Gleichwohl findet das Verstandigungs- und Verstandnisproblem des fremdsprachigen Beschuldigten in den nationalen Strafprozeordnungen nur geringe Beachtung. Im Schrifttum uberwiegt die isolierte Abhandlung einzelner Sprachrisikoaspekte, Ansatze zu einer rechtssystematischen Erforschung des Problemkreises sind rar. Vor diesem Hintergrund ist ein wesentliches Ziel der Arbeit, bei methodischem Ruckgriff auf die verfahrensstrukturellen Grundprinzipien der Dynamik und Dialektik des Strafprozesses die Interdependenz einzelner Kommunikationssituationen aufzuzeigen und aus ihr Losungsansatze zur Bewaltigung des Sprachrisikos zu entwickeln. Einen weiteren Schwerpunkt bildet eine empirische Untersuchung zur Dolmetscherpraxis im deutschen und schweizerischen Strafproze. In einem rechtsvergleichenden Querschnitt weist der Verfasser schlielich nach, da die fragmentarische Regelungsstruktur der Prozeordnungen beider Lander den Anforderungen eines «fair trial» nicht genugt und auf normativer wie justizorganisatorischer Ebene gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.
Von Sprachproblemen im Strafverfahren sind als Folge der internationalen Verflechtung alle Länder der westlichen Staatengemeinschaft betroffen. Gleichwohl findet das Verständigungs- und Verständnisproblem des fremdsprachigen Beschuldigten in den nationalen Strafprozeßordnungen nur geringe Beachtung. Im Schrifttum überwiegt die isolierte Abhandlung einzelner Sprachrisikoaspekte, Ansätze zu einer rechtssystematischen Erforschung des Problemkreises sind rar. Vor diesem Hintergrund ist ein wesentliches Ziel der Arbeit, bei methodischem Rückgriff auf die verfahrensstrukturellen Grundprinzipien der Dynamik und Dialektik des Strafprozesses die Interdependenz einzelner Kommunikationssituationen aufzuzeigen und aus ihr Lösungsansätze zur Bewältigung des Sprachrisikos zu entwickeln. Einen weiteren Schwerpunkt bildet eine empirische Untersuchung zur Dolmetscherpraxis im deutschen und schweizerischen Strafprozeß. In einem rechtsvergleichenden Querschnitt weist der Verfasser schließlich nach, daß die fragmentarische Regelungsstruktur der Prozeßordnungen beider Länder den Anforderungen eines «fair trial» nicht genügt und auf normativer wie justizorganisatorischer Ebene gesetzgeberischer Handlungsbedarf besteht.

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