Gliederungsinitialen in fruehmittelalterlichen Epenhandschriften : Studie zur Problematik ihres Auftretens, ihrer Entwicklung und Funktion in lateinischen und volkssprachlichen Texten der Karolinger- und Ottonenzeit
Book Details
Format
Hardback or Cased Book
ISBN-10
3631424000
ISBN-13
9783631424001
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jan 1st, 1992
Weight
420 grams
Product Classification:
Typography & letteringLiterary studies: classical, early & medieval
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Die Handschriften des Waltharius' und die anderer fruhmittelalterlicher lateinischer hexametrischer Dichtungen sind durch Gliederungsinitialen in ungleichzeilige Abschnitte eingeteilt. Um die Bedeutung und Herkunft dieses Textgliederungssystems zu erklaren, befat sich die vorliegende Studie mit der Geschichte und den Funktionen der Initiale. Die diachrone Gliederungsanalyse der 'Aeneis'-Uberlieferung (von der Antike bis ins Hochmittelalter), zeigt, da die Gliederungsinitiale in Handschriften isometrischer Dichtungen erst mit der Durchsetzung der karolingischen Minuskel als bedeutendster Schriftart auftritt. Es wird darauf hingewiesen, da auch volkssprachliche Werke des Fruhmittelalters ('Otfrid', 'Heliand', 'Beowulf') beim Vorgang der Verschriftlichung nach dem Vorbild lateinischer Dichtungen graphisch gestaltet und gegliedert wurden. Ahnliches wird fur die schriftliche Fixierung der altfranzosischen Laisse vermutet. Listen, die die Position der Initialen, die die Handschriften der genannten Dichtungen gliedern, graphisch darstellen, machen auf Unzulanglichkeiten bisheriger Editionen aufmerksam.
Die Handschriften des Waltharius'' und die anderer frühmittelalterlicher lateinischer hexametrischer Dichtungen sind durch Gliederungsinitialen in ungleichzeilige Abschnitte eingeteilt. Um die Bedeutung und Herkunft dieses Textgliederungssystems zu erklären, befaßt sich die vorliegende Studie mit der Geschichte und den Funktionen der Initiale. Die diachrone Gliederungsanalyse der ''Aeneis''-Überlieferung (von der Antike bis ins Hochmittelalter), zeigt, daß die Gliederungsinitiale in Handschriften isometrischer Dichtungen erst mit der Durchsetzung der karolingischen Minuskel als bedeutendster Schriftart auftritt. Es wird darauf hingewiesen, daß auch volkssprachliche Werke des Frühmittelalters (''Otfrid'', ''Heliand'', ''Beowulf'') beim Vorgang der Verschriftlichung nach dem Vorbild lateinischer Dichtungen graphisch gestaltet und gegliedert wurden. Ähnliches wird für die schriftliche Fixierung der altfranzösischen Laisse vermutet. Listen, die die Position der Initialen, die die Handschriften der genannten Dichtungen gliedern, graphisch darstellen, machen auf Unzulänglichkeiten bisheriger Editionen aufmerksam.
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