Gutekriterien qualitativer Sekundaranalysen : Eine Transferability-Strategie zum Nachweis schulischer Reorganisationsmuster
1. Aufl. 2021
by
Anne Gisske
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3658344695
ISBN-13
9783658344696
Edition
1. Aufl. 2021
Publisher
Springer Fachmedien Wiesbaden
Imprint
Springer VS
Country of Manufacture
GB
Country of Publication
GB
Publication Date
Jul 6th, 2021
Print length
246 Pages
Product Classification:
Teacher training
Ksh 10,800.00
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Quality
Fast
Als theoretisches Ablaufmodell ermöglicht sie die Untersuchung der Reichweite von sekundäranalytischen Ergebnissen und kann somit dazu beitragen, die Güte von Sekundäranalysen nachvollziehbar zu machen.
Die Wiederverwendung komplexen Datenmaterials rückt auch im qualitativen Paradigma in den Fokus. Qualitative Sekundäranalysen wie die DaproRe-Studie sind aufgrund des festgelegten Samplings vom Kontextwissen aus den Primärstudien abhängig, das den Geltungsbereich der sekundäranalytischen Ergebnisse abbildet. Wie die Validität einer daraus resultierenden Theorie untersucht bzw. nachvollziehbar gemacht werden kann, stellt eine methodologische Frage von Gütekriterien dar. Die geringe Verbreitung dieses Forschungsdesigns spiegelt sich auch in der fehlenden Berücksichtigung in den Vorschlägen für qualitative Gütekriterien wider. Einen Ansatzpunkt bietet das Konzept der transferability von Lincoln & Guba (1985), die argumentieren, dass Ergebnisse auf möglichst kongruente Kontexte übertragbar sind. Unter Einbezug kongruenter sowie konträrer Kontexte wurde dieses Konzept zu einer Transferability-Strategie weiterentwickelt. Als theoretisches Ablaufmodell ermöglicht sie die Untersuchung der Reichweite von sekundäranalytischen Ergebnissen und kann somit dazu beitragen, die Güte von Sekundäranalysen nachvollziehbar zu machen.
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