Clare K. Rothschild legt die erste Monographie vor, die die Geschichte der paulinischen Urheberschaft im Hebräerbrief und die Bedeutung dieser Zuschreibung für das Verständnis des Buches und der Verpflichtung seines Autors zur paulinischen Tradition untersucht.
Vor dem Hintergrund der kontroversen Diskussion um den paulinischen Charakter des Postskriptes des Hebräerbriefes zeigt Clare K. Rothschild, dass der Hebräerbrief unter der Voraussetzung der Ursprünglichkeit des Postskriptes als Imitation paulinischen Briefstils sowie der Annahme einer bewussten Identifizierung des Autors mit Paulus durch den Auctor ad Hebraeos insgesamt als Pseudepigraphon zu interpretieren ist. Dabei übernimmt der Autor Begriffe und Wendungen - einschließlich der Zitate jüdischer Schriften - aus einer Sammlung paulinischen Materials, um auf Paulus als Autor einer Botschaft aufmerksam zu machen, die in der Kontinuität anerkannter paulinischer Traditionen steht. Zudem legt die lange Tradition der paulinischen Zuschreibung des Hebräerbriefes nahe, dass dieser nie unabhängig von anderen paulinischen Schriften kursierte, sondern zu dem Zweck abgefasst wurde, ein frühes paulinisches Korpus zu erweitern. Die Autorin legt die erste Monographie vor, die sowohl die Geschichte der paulinischen Urheberschaft im Hebräerbrief als auch die Bedeutung dieser Zuschreibung für das Verständnis des Buches und der Verpflichtung seines Autors zu paulinischen Traditionen untersucht.
Get Hebrews as Pseudepigraphon by Clare K. Rothschild at the best price and quality guaranteed only at Werezi Africa's largest book ecommerce store. The book was published by Mohr Siebeck and it has 304 pages.
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