Hermann Gohde «Der achte Tag» (1950) : Friedrich Heers «Roman Einer Weltstunde» Im Kontext Zeitgenoessischer Literatur
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631619057
ISBN-13
9783631619056
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 30th, 2011
Print length
218 Pages
Ksh 8,750.00
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Quality
Fast
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die katholische Publizistik überwiegend von Laien geprägt. Der Österreicher Friedrich Heer (1916-1983) war einer von ihnen. Die wenigsten wissen, dass Heer bereits im Sommer 1950 einen religiösen Zukunftsroman mit dem Titel Der achte Tag: Roman einer Weltstunde publizierte (erschienen unter dem Pseudonym Hermann Gohde). Heer äußert in seinem Werk Kritik an der katholischen Kirche mitsamt ihrer Geschichte und stellt zugleich seine Vision eines Neuaufbaus der Kirche vor: eine von Priestern und Laien in Gemeinschaft getragene Untergrundkirche. Diese Arbeit behandelt die Kontextualisierung des Romans mit vergleichbaren Werken seiner Zeit und die Analyse dessen als religiöse Anti-Utopie. Heers Kirchenkritik und seine Vision einer erneuerten «lebendigen Kirche» sowie die frühe Rezeption des Romans gehören zu weiteren inhaltlichen Schwerpunkten.
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