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Hermann Schottennius - Ludus Martius Sive Bellicus
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Hermann Schottennius - Ludus Martius Sive Bellicus : Herausgegeben und uebersetzt von Hans-Gert Roloff

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3261039078
ISBN-13 9783261039071
Publisher Peter Lang International Academic Publishers
Country of Manufacture CH
Country of Publication GB
Publication Date Mar 1st, 1990
Weight 250 grams
Ksh 17,000.00
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Das neulateinische Spiel vom deutschen Bauernkrieg, das erstmals in einer lateinisch-deutschen Ausgabe vorgelegt wird, ist ein hochst beachtenswertes literarisches Dokument aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts. Unmittelbar nach Beendigung des blutigen Bauernkrieges im Sommer 1525 machte sich der junge Kolner Universitatsdozent Hermann Schottennius daran, die tragischen geschichtlichen Vorgange durch eine szenische Reprasentation den Burgern Kolns erfahrbar zu machen. Bereits im Fruhjahr 1526 wurde das Stuck in der Laurentius-Burse von Schulern und Studenten aufgefuhrt und danach zweimal gedruckt. Der Text ist nicht nur unter literarischem Aspekt, sondern weit mehr noch unter historischem und reformationsgeschichtlichem Blickfeld von Interesse. Der Autor hat nicht nur ein wirkungsvolles Theaterstuck geschaffen, sondern einen kritischen Standpunkt, den des Stadters, gegenuber den auffallig genau recherchierten Vorgangen eingenommen. Kritik teilt er an die Obrigkeiten und an die gewalttatigen Aufruhrer gleichermaen aus; aber obwohl er selbst beim katholischen Glauben geblieben war, findet sich keine Kritik an Luther.
Der Herausgeber hat das Spiel ubersetzt, eingeleitet und einen Kommentar beigegeben, der einerseits die sprachlichen Bezuge zur antiken Literatur herausstellt, andererseits den Text mit Flugschriften des Bauernkrieges konfrontiert, die den historischen Wert des Stuckes eindringlich beleuchten und verdeutlichen.
Das neulateinische Spiel vom deutschen Bauernkrieg, das erstmals in einer lateinisch-deutschen Ausgabe vorgelegt wird, ist ein höchst beachtenswertes literarisches Dokument aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts. Unmittelbar nach Beendigung des blutigen Bauernkrieges im Sommer 1525 machte sich der junge Kölner Universitätsdozent Hermann Schottennius daran, die tragischen geschichtlichen Vorgänge durch eine szenische Repräsentation den Bürgern Kölns erfahrbar zu machen. Bereits im Frühjahr 1526 wurde das Stück in der Laurentius-Burse von Schülern und Studenten aufgeführt und danach zweimal gedruckt. Der Text ist nicht nur unter literarischem Aspekt, sondern weit mehr noch unter historischem und reformationsgeschichtlichem Blickfeld von Interesse. Der Autor hat nicht nur ein wirkungsvolles Theaterstück geschaffen, sondern einen kritischen Standpunkt, den des Städters, gegenüber den auffällig genau recherchierten Vorgängen eingenommen. Kritik teilt er an die Obrigkeiten und an die gewalttätigen Aufrührer gleichermaßen aus; aber obwohl er selbst beim katholischen Glauben geblieben war, findet sich keine Kritik an Luther.
Der Herausgeber hat das Spiel übersetzt, eingeleitet und einen Kommentar beigegeben, der einerseits die sprachlichen Bezüge zur antiken Literatur herausstellt, andererseits den Text mit Flugschriften des Bauernkrieges konfrontiert, die den historischen Wert des Stückes eindringlich beleuchten und verdeutlichen.

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