Ist Antisemitismus heilbar? : Zur Bearbeitung Einer Fatalen Tradition
Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Historisch-Anthropologische Studien
ISBN-10
3631372027
ISBN-13
9783631372029
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Aug 21st, 2001
Print length
264 Pages
Product Classification:
Austriac 1950 to c 1968 (period of reconstruction, economic miracle, social and political transformations in Italy)21st century, c 2000 to c 2100European historySocial & political philosophySociologySociology: customs & traditionsSocial & cultural anthropology, ethnographySocial and cultural anthropologyEuropean historySocial and political philosophy
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Fast
Antisemitismus als eine Form gesellschaftlicher Diskriminierung wird in einem gesellschaftlichen Gesamtmodell betrachtet. Dieser Band integriert systemtheoretisch eine Vielzahl von Theorien über diskriminatorische Prozesse und ihre Funktionen. Die ideologische Verengung der einzelnen Theorien und ihr Konflikt wird dabei als neue Quelle von Diskriminierung sichtbar. Der Autor erarbeitet den Orientierungskonflikt diskriminierter Minderheiten zwischen zwei Bezugssystemen in einer bisher wissenschaftlich nicht vorhandenen Präzision und interpretiert die Identitätsmilieus der Minderheiten in der Spannung zur Mehrheit.
Die historischen Varianten des Antisemitismus von der Antike bis zur Gegenwart werden in systemtheoretische Zusammenhänge eingebunden expliziert, wobei der Antisemitismus in den Ideologiemilieus der Ersten Republik in Österreich als pragmatisches Muster dient. Jüdische Identitätsmilieus im Schatten des Antisemitismus bis in die Zeit nach dem Holocaust demonstrieren das Ausmaß der Konflikte und Traumen der Opfer und ihrer Nachfahren.
Antisemitismus als ein politisch-wirtschaftlich-kulturelles Instrument der Diskriminierung ist nur durch die Einführung bisher nicht realisierter und auch wenig erkannter universeller Sozialprinzipien überwindbar. Daher bietet sich die Darstellung von Wegen aus der Diskriminatorik in anthropologisch-soziale Universalstrukturen an.
Die historischen Varianten des Antisemitismus von der Antike bis zur Gegenwart werden in systemtheoretische Zusammenhänge eingebunden expliziert, wobei der Antisemitismus in den Ideologiemilieus der Ersten Republik in Österreich als pragmatisches Muster dient. Jüdische Identitätsmilieus im Schatten des Antisemitismus bis in die Zeit nach dem Holocaust demonstrieren das Ausmaß der Konflikte und Traumen der Opfer und ihrer Nachfahren.
Antisemitismus als ein politisch-wirtschaftlich-kulturelles Instrument der Diskriminierung ist nur durch die Einführung bisher nicht realisierter und auch wenig erkannter universeller Sozialprinzipien überwindbar. Daher bietet sich die Darstellung von Wegen aus der Diskriminatorik in anthropologisch-soziale Universalstrukturen an.
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