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Japanischer Kolonialismus und Koreanisches Theater
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Japanischer Kolonialismus und Koreanisches Theater : Dargestellt am Beispiel der modernen Theaterbewegung Shinkug-Undong der 1920er Jahre in Korea

Book Details

Format Paperback / Softback
ISBN-10 3631384149
ISBN-13 9783631384145
Publisher Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture DE
Country of Publication GB
Publication Date Dec 18th, 2001
Weight 350 grams
Product Classification: Theatre: technical & background skills
Ksh 9,450.00
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Fast
Das Ziel der Studie ist, sowohl die kulturelle Okologie der modernen Theaterbewegung Shinkug-Undong unter der japanischen Machtsphare in Korea abzuleiten als auch das Wesen des Shinkug zu erforschen. In bezug auf die Methodologie der Studie wird die Einstellung der kulturellen Okologie von Julian H. Steward (1955-) rezipiert. Die koreanische Kolonisierung durch Japan bewirkte in Korea einen sozialpolitischen Status, bei dem Regierungsgewalt und Gesellschaft als kulturelles Milieu zueinander in Feindschaft standen, weil die Zugel der Regierung unter die Fremdherrschaft Japans geraten waren. Sung-Hee Bak (1901-64), Leiter des Shinkug-Ensembles Towolhoe (1923-30), entwickelte mit seinem Theater einen faktisch gegengerichteten Traditionalismus. Dadurch gelangte er zur Form des Akkug, in dem aber die traditionelle koreanische Kunstfertigkeit und die auf dem fremdlandischen Shinpa basierte Konversationstheaterform sich in einem umgekehrten Fusionismus verbanden. Dieser verkorperte den charakteristischen Euro-Japanismus im anfanglichen modernen Theater Shinkug Koreas.
Das Ziel der Studie ist, sowohl die kulturelle Ökologie der modernen Theaterbewegung Shinkug-Undong unter der japanischen Machtsphäre in Korea abzuleiten als auch das Wesen des Shinkug zu erforschen. In bezug auf die Methodologie der Studie wird die Einstellung der kulturellen Ökologie von Julian H. Steward (1955-) rezipiert. Die koreanische Kolonisierung durch Japan bewirkte in Korea einen sozialpolitischen Status, bei dem Regierungsgewalt und Gesellschaft als kulturelles Milieu zueinander in Feindschaft standen, weil die Zügel der Regierung unter die Fremdherrschaft Japans geraten waren. Sung-Hee Bak (1901-64), Leiter des Shinkug-Ensembles Towolhoe (1923-30), entwickelte mit seinem Theater einen faktisch gegengerichteten Traditionalismus. Dadurch gelangte er zur Form des Akkug, in dem aber die traditionelle koreanische Kunstfertigkeit und die auf dem fremdländischen Shinpa basierte Konversationstheaterform sich in einem umgekehrten Fusionismus verbanden. Dieser verkörperte den charakteristischen Euro-Japanismus im anfänglichen modernen Theater Shinkug Koreas.

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