Kaufmannische Gewohnheit und Burgrecht bei Notker dem Deutschen : Zum Verhaeltnis von literarischer Tradition und zeitgenoessischer Realitaet in der fruehmittelalterlichen Rhetorik
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3820478671
ISBN-13
9783820478679
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 31st, 1984
Weight
300 grams
Product Classification:
Literary studies: classical, early & medievalEarly history: c 500 to c 1450/1500Roman law
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Fast
Die Rhetorikbearbeitung Notkers des Deutschen (950-1022) steht einerseits in der Kenntnis und Tradition der antiken Texte und deren Begriffssystem, greift aber andererseits im Rahmen der Didaktik des Rechtsunterrichts auf Beispiele aus zeitgenössischer Realität zurück. In diesem Spannungsfeld gelingt, nach Aufarbeitung der frühmittelalterlichen Rhetorikrezeption von Alkuin bis Notker, eine Interpretation der Begriffe «keuuónehéite» der Kaufleute und «púrgréht», deren Sinngehalt in der mittelalterlichen Städteforschung wissenschaftlich heftig umstritten war. Die Interpretation aus dem rhetorischen Textzusammenhang heraus zeigt die unterschiedlichen Merkmale des kaufmännischen Sonderrechts und des in der «búrg» als Herrschaftszentrum gewiesenen Rechts auf. Notker beschrieb damit die Ansätze einer Entwicklung, die zum mittelalterlichen Stadtrecht führte.
Die Rhetorikbearbeitung Notkers des Deutschen (950-1022) steht einerseits in der Kenntnis und Tradition der antiken Texte und deren Begriffssystem, greift aber andererseits im Rahmen der Didaktik des Rechtsunterrichts auf Beispiele aus zeitgenossischer Realitat zuruck. In diesem Spannungsfeld gelingt, nach Aufarbeitung der fruhmittelalterlichen Rhetorikrezeption von Alkuin bis Notker, eine Interpretation der Begriffe «keuuoneheite» der Kaufleute und «purgreht», deren Sinngehalt in der mittelalterlichen Stadteforschung wissenschaftlich heftig umstritten war. Die Interpretation aus dem rhetorischen Textzusammenhang heraus zeigt die unterschiedlichen Merkmale des kaufmannischen Sonderrechts und des in der «burg» als Herrschaftszentrum gewiesenen Rechts auf. Notker beschrieb damit die Ansatze einer Entwicklung, die zum mittelalterlichen Stadtrecht fuhrte.
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