Kollektive Erinnerung als Katharsis? : Das "Vietnam Veterans Memorial" in der oeffentlichen Kontroverse
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Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Mainzer Studien Zur Amerikanistik
ISBN-10
3631366930
ISBN-13
9783631366936
Edition
New
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Oct 6th, 2000
Print length
170 Pages
Weight
250 grams
Product Classification:
Asian history
Ksh 7,900.00
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Quality
Fast
Inwieweit eignet sich die durch ein Denkmal beschworene kollektive Erinnerung als Mittel zur Katharsis? Die Arbeit untersucht Wirkungszusammenhänge, welche die Errichtung des Vietnam Veterans Memorial in Washington, D.C., bestimmten. Für die amerikanische Gesellschaft wurde das Vietnam-Denkmal zum Symbol der Auseinandersetzung um den Krieg. Die öffentliche Rhetorik, die detailliert dargestellt wird, betonte dabei das Ziel der Aussöhnung zwischen Befürwortern und Gegnern des Vietnamkriegs. Die Denkmalerrichtung wurde jedoch nur dadurch möglich, daß man die Rechtfertigungs- und Schuldfrage ausklammerte, also ein «unpolitisches» Denkmal schuf. Das Frauendenkmal und die Dreisoldaten-Statue sind das Ergebnis weiterer Kompromisse. Die Wand mit den Namen der rund 58 000 Gefallenen wurde zu einer Art Klagemauer und sakralem Objekt. Dabei ist die Bedeutung der Namen und der Votivgaben im Kontext symbolischer Handlungen und der Generierung einer kollektiven Erinnerung zentral. Die amerikanische Kontroverse kann als Lehrbeispiel für die anhaltende deutsche Debatte über das Holocaust-Mahnmal verstanden werden.
Inwieweit eignet sich die durch ein Denkmal beschworene kollektive Erinnerung als Mittel zur Katharsis? Die Arbeit untersucht Wirkungszusammenhänge, welche die Errichtung des Vietnam Veterans Memorial in Washington, D.C., bestimmten. Für die amerikanische Gesellschaft wurde das Vietnam-Denkmal zum Symbol der Auseinandersetzung um den Krieg. Die öffentliche Rhetorik, die detailliert dargestellt wird, betonte dabei das Ziel der Aussöhnung zwischen Befürwortern und Gegnern des Vietnamkriegs. Die Denkmalerrichtung wurde jedoch nur dadurch möglich, daß man die Rechtfertigungs- und Schuldfrage ausklammerte, also ein «unpolitisches» Denkmal schuf. Das Frauendenkmal und die Dreisoldaten-Statue sind das Ergebnis weiterer Kompromisse. Die Wand mit den Namen der rund 58 000 Gefallenen wurde zu einer Art Klagemauer und sakralem Objekt. Dabei ist die Bedeutung der Namen und der Votivgaben im Kontext symbolischer Handlungen und der Generierung einer kollektiven Erinnerung zentral. Die amerikanische Kontroverse kann als Lehrbeispiel für die anhaltende deutsche Debatte über das Holocaust-Mahnmal verstanden werden.
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