Konstruktion und Rekonstruktion geschlechtlicher Identitaet : Eine Kontrastive Gespraechsanalyse Am Beispiel Des Deutschen Und Griechischen Fernsehformats «Big Brother»
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631635184
ISBN-13
9783631635186
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 30th, 2011
Print length
309 Pages
Product Classification:
GermanLanguage: reference & generalLanguage: reference and generalLanguage teaching & learning (other than ELT)Language teaching and learningLiterature: history & criticismLiterature: history and criticismGender studies: women and girlsGender studies: womenTeaching of a specific subjectEducational: Art and designEducational: Social sciences, social studiesEducational: Art & designEducational: Social sciences
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In einer Zeit, in der die Beziehungen zwischen Geschlecht und Identität signifikanten Veränderungen unterworfen sind, ist die Analyse von Identität im Kontext von Globalisierung und Medienkultur eine Forschungsaufgabe von besonderer Relevanz. Diese Arbeit untersucht, wie geschlechtliche Identität in einem globalisierten Medienformat kulturspezifisch (re)konstruiert wird. Sie weist nach, dass sich trotz des globalen Themenrepertoires in lokalen Adaptionen des Fernsehformats Big Brother signifikante kulturelle Unterschiede im Geschlechterverhalten ausprägen. Der qualitative Forschungsansatz der Untersuchung beruht theoretisch und methodisch auf Grundsätzen der ethnographischen Gesprächsanalyse. Die Analyse ausgewählter Gesprächssequenzen macht deutlich, dass der Big Brother-Container ein Terrain für differenzierte Auseinandersetzungen zwischen den Geschlechtern eröffnet, zu entsprechenden Spannungsverhältnissen führt und dabei kulturelle Unterschiede sichtbar macht. Ferner wird gezeigt, dass die Interaktion der Geschlechter im globalisierten Medienformat Big Brother eng mit der lokalen Identitätsarbeit verbunden ist. Mit anderen Worten: Geschlechtliche Identitäten werden in erster Linie in lokalen Gruppen (re)konstruiert. Das globalisierte Medienformat bewirkt deshalb nicht automatisch globale Identitäts(re)konstruktionen. Identitätsarbeit hängt vielmehr von lokalen Faktoren wie kulturellen Einstellungen und Stereotypen ab.
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