Kritik der buergerlichen Vernunft : Zu Sartres «Critique litteraire» und der Funktion des Intellektuellen
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3820413871
ISBN-13
9783820413878
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 1st, 1987
Weight
290 grams
Product Classification:
Literary studies: from c 1900 -Philosophy
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Fast
Sartres Ablehnung seiner eigenen Herkunftsklasse, der Bourgeoisie, ist häufig benannt, kaum aber einmal in den Zusammenhang seiner literarischen Produktion gestellt worden. Insbesondere die literaturkritischen Arbeiten zu Genet, Flaubert und, soweit dies zu ermitteln möglich ist, zu Mallarmé bieten indes ein fundamentales Angebot bourgeoisiekritischer Ansätze. Zugleich erweist sich die Verschränkung von Bourgeoisie- und Literaturkritik, die vielleicht einzig mit Sartre so eklatant in Erscheinung tritt, auch als Spiegel der eigenen, d.h. intellektuellen Selbstwahrnehmung. Im Rekurs auf die in den späten 60ern erfolgten Brüche und Ambivalenzen, denen Sartre und sein «Flaubert» unterworfen sind, kristallisiert sich zunächst die problematisch werdende Position des Intellektuellen stärker heraus; in der Debatte mit seinen nach wie vor strittigen und umstrittenen Nachfolgern (den «Nouveaux Philosophes» vor allem) erhält die Position Sartres indes die ihr gebührende und postume Aufwertung.
Sartres Ablehnung seiner eigenen Herkunftsklasse, der Bourgeoisie, ist haufig benannt, kaum aber einmal in den Zusammenhang seiner literarischen Produktion gestellt worden. Insbesondere die literaturkritischen Arbeiten zu Genet, Flaubert und, soweit dies zu ermitteln moglich ist, zu Mallarme bieten indes ein fundamentales Angebot bourgeoisiekritischer Ansatze. Zugleich erweist sich die Verschrankung von Bourgeoisie- und Literaturkritik, die vielleicht einzig mit Sartre so eklatant in Erscheinung tritt, auch als Spiegel der eigenen, d.h. intellektuellen Selbstwahrnehmung. Im Rekurs auf die in den spaten 60ern erfolgten Bruche und Ambivalenzen, denen Sartre und sein «Flaubert» unterworfen sind, kristallisiert sich zunachst die problematisch werdende Position des Intellektuellen starker heraus; in der Debatte mit seinen nach wie vor strittigen und umstrittenen Nachfolgern (den «Nouveaux Philosophes» vor allem) erhalt die Position Sartres indes die ihr gebuhrende und postume Aufwertung.
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