Kulturstaat Ist Staatskunst : Eine Analyse Zur (Allgemein Erwuenschten) Instrumentalisierung Der Kunst
by
Claudia Gerl
Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Philosophische Grenzgaenge
ISBN-10
3631359748
ISBN-13
9783631359747
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Jul 19th, 2000
Print length
118 Pages
Product Classification:
History of art & design styles: from c 1900 -Art & design styles: from c 1960Popular culture
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Wenn sich ein Staat als «Kulturstaat» lobt, ist die Kunst in diesem Staat per definitionem Staatskunst, also eine öffentliche Angelegenheit. Die Redeweise vom «Kulturstaat» unterstellt, daß die Kultur mehr ist als eine neben anderen wahrgenommene öffentliche Aufgabe. Sie will schon sagen, daß sich in der Kultur das «Wesen» des Staates äußert, daß die dort anzutreffenden Werte nicht ein Reservat bewohnen, sondern außerhalb des Kulturbetriebes gesellschaftliche und politische Geltung besitzen. Nur beweist die bloße Existenz eines Kulturbetriebes das gerade nicht.
Das Verhältnis von Kunst und Staat in einem Kulturstaat ist von einer umfassenden Harmonie gekennzeichnet: Der Staat erlaubt bzw. fördert die Künste und lobt sich dafür. Oberflächliche Querelen entstehen dadurch, daß Künstler durch das «Kulturstaat»-Gerede der Politiker größenwahnsinnig werden und aus ihren persönlichen Befindlichkeiten ein Politikum machen.
Das Verhältnis von Kunst und Staat in einem Kulturstaat ist von einer umfassenden Harmonie gekennzeichnet: Der Staat erlaubt bzw. fördert die Künste und lobt sich dafür. Oberflächliche Querelen entstehen dadurch, daß Künstler durch das «Kulturstaat»-Gerede der Politiker größenwahnsinnig werden und aus ihren persönlichen Befindlichkeiten ein Politikum machen.
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