Macht und Gedeihen : Eine politische Interpretation der "Hiketiden" des Aischylos
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Book Details
Format
Paperback / Softback
Book Series
Europaeische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Europeennes
ISBN-10
3631328893
ISBN-13
9783631328897
Edition
New
Publisher
Peter Lang AG
Imprint
Peter Lang AG
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Dec 1st, 1997
Print length
191 Pages
Weight
768 grams
Ksh 9,950.00
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Quality
Fast
Aischylos führte seine Tragödie Die Schutzflehenden auf, bevor ein Jahr später ein Umsturz die Adelsherrschaft in Athen beendete und die erste institutionelle Demokratie errichtete. Dieses Buch geht einen neuen Weg in der Bestimmung des Ehekonfliktes, der im Zentrum dieser Tragödie steht. Es weist - gegen die psychosexuelle Deutung - nach, daß der Streit um die Ehe kein Geschlechterkonflikt ist. Gegen die traditionelle Auslegung zeigt es, daß von einem «tragischen Konflikt» keine Rede sein kann. Die Involvierten tragen den Konflikt vielmehr als reinen Machtkampf aus, bei dem es um Herrschaft und Unterwerfung geht. Die politische Analyse schält das zentrale Problem des Dramas heraus: Die Unfähigkeit von Kontrahenten, zum Konsens zu finden. Damit ergibt sich ein direkter Bezug zur historischen Situation. Am Vorabend der großen demokratischen Umwälzung reflektiert der Dichter, inwiefern ein Adel, der keine Rücksicht auf das Volk nimmt, seine Herrschaft gefährdet.
Aischylos führte seine Tragödie Die Schutzflehenden auf, bevor ein Jahr später ein Umsturz die Adelsherrschaft in Athen beendete und die erste institutionelle Demokratie errichtete. Dieses Buch geht einen neuen Weg in der Bestimmung des Ehekonfliktes, der im Zentrum dieser Tragödie steht. Es weist - gegen die psychosexuelle Deutung - nach, daß der Streit um die Ehe kein Geschlechterkonflikt ist. Gegen die traditionelle Auslegung zeigt es, daß von einem «tragischen Konflikt» keine Rede sein kann. Die Involvierten tragen den Konflikt vielmehr als reinen Machtkampf aus, bei dem es um Herrschaft und Unterwerfung geht. Die politische Analyse schält das zentrale Problem des Dramas heraus: Die Unfähigkeit von Kontrahenten, zum Konsens zu finden. Damit ergibt sich ein direkter Bezug zur historischen Situation. Am Vorabend der großen demokratischen Umwälzung reflektiert der Dichter, inwiefern ein Adel, der keine Rücksicht auf das Volk nimmt, seine Herrschaft gefährdet.
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