Nationalsozialistische Agrarpolitik und baeuerliches Verhalten im Zweiten Weltkrieg : Eine Regionalstudie zur laendlichen Gesellschaft in Bayern
Book Details
Format
Paperback / Softback
ISBN-10
3631499841
ISBN-13
9783631499849
Publisher
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Country of Manufacture
DE
Country of Publication
GB
Publication Date
Feb 1st, 1996
Weight
300 grams
Ksh 7,900.00
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Quality
Fast
Die Studie beleuchtet Fragen der agrargeschichtlich bisher wenig erforschten Zeit des Zweiten Weltkrieges. Vor dem Hintergrund des ernahrungspolitischen Druckes wird analysiert, wie sich das Verhaltnis von zwangswirtschaftlichen Manahmen und bauerlichem Verhalten gestaltete. Bayern unterschied sich organisatorisch durch die Tradition staatlicher Landwirtschaftsstellen von anderen Regionen, in denen der Reichsnahrstand zentral und im Dorf besser Fu fassen konnte. Die Kriegssituation stellte das innerdorfliche Verhaltnis auf die Probe. Kleinere Hofeigentumer furchteten, von wirtschaftlich potenteren Bauern verdrangt zu werden. Fluchtlinge und Vertriebene wollten auf den Hofen versorgt sein. Das uber weite Strecken gute Zusammenleben zwischen Zwangsarbeitern und Bauern war den Sicherheitsbehorden ein Dorn im Auge. Bauerliche Verhaltensweisen konterkarierten den Herrschaftsanspruch des Regimes.
Die Studie beleuchtet Fragen der agrargeschichtlich bisher wenig erforschten Zeit des Zweiten Weltkrieges. Vor dem Hintergrund des ernährungspolitischen Druckes wird analysiert, wie sich das Verhältnis von zwangswirtschaftlichen Maßnahmen und bäuerlichem Verhalten gestaltete. Bayern unterschied sich organisatorisch durch die Tradition staatlicher Landwirtschaftsstellen von anderen Regionen, in denen der Reichsnährstand zentral und im Dorf besser Fuß fassen konnte. Die Kriegssituation stellte das innerdörfliche Verhältnis auf die Probe. Kleinere Hofeigentümer fürchteten, von wirtschaftlich potenteren Bauern verdrängt zu werden. Flüchtlinge und Vertriebene wollten auf den Höfen versorgt sein. Das über weite Strecken gute Zusammenleben zwischen Zwangsarbeitern und Bauern war den Sicherheitsbehörden ein Dorn im Auge. Bäuerliche Verhaltensweisen konterkarierten den Herrschaftsanspruch des Regimes.
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