Nur Freundschaft oder fare affidamento? : Die Anerkennungspraxis in den Briefen der Renaissanceprinzessinnen Anna von Rohan und Luise von Coligny
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Im Fokus der Arbeit steht eine historische Textanalyse von Briefwechseln adeliger Frauen der französischen Spätrenaissance. Dabei geht die Autorin von einer originellen Fragestellung aus: Lässt sich der im 20. Jahrhundert entwickelte Ansatz des fare affidamento in Verbindung zur Artikulation von Geschlecht in der Renaissance setzen?
Dieses Buch beschäftigt sich mit Formen der weiblichen Solidarität und Empathie. Als theoretische Grundlage dienen die Schriften des Mailänder Autorinnenkollektivs, das sich in den 1970er-Jahren zusammengeschlossen hat. Sich auf die Philosophie dieser Autorinnen einzulassen, ist angesichts des gegenwärtigen Standes der Genderforschung, in der multiple Identitäten und fließende Subjekte im Fokus stehen, eine erfrischende Herausforderung, wird diesem Autorinnenkollektiv doch ein essenzialistischer Begriff von «Frau» vorgeworfen. Der Nachweis einer Frühform des fare affidamento im Frankreich der Spätrenaissance stützt sich in seiner historischen Textanalyse auf zeitgenössische Brieftexte zweier Prinzessinnen: der Anna von Rohan und der Luise von Coligny.
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